2011年7月20日星期三

Stimmig, stilvoll – die Weinbar „Banco“ ist ein toller Tipp

Post by (brautkleider günstig) July 2011
Das „Au Camembert“ heißt nun „Banco“ und hat eine neue Inhaberin. Mit dem Namen hat sich auch das Ambiente geändert. Der verspielte Deko-Stil des Vorgängers ist einer schlichten aber stilvollen Einrichtung gewichen.
Die Chefin: Sandra Falk-Kopplin führt die Weinbar „Banco“ in der Oststadt.
Hannover Restauranr Banco Larchenstrasse,Inhaberin Sandra Fal-Kopplin
Ambiente
Vor sechs Wochen hat das „Banco – Weinbar & Restaurant“ nach längerem Umbau eröffnet – und ein Blick genügt, um zu erkennen, dass vom verspielten Deko-Stil des Vorgängers „Au Camembert“ kaum etwas geblieben ist. Inhaberin Sandra Falk-Kopplin hat offensichtlich einen anderen Geschmack, und zwar einen sehr guten. Weiß, Braun und ein frisches Grün dominieren. Weiß sind die Wände, dunkelbraun der schöne Holzfußboden sowie Stühle und Tische, grün die Gräserbüschel in den Fenstern, ebenso die Kerzen und die Menükarte – schlicht, stimmig, stilvoll.
Publikum
Der kleine Außenbereich an der Lärchenstraße ist schnell besetzt: Eine kleine Gesellschaft feiert den Geburtstag einer älteren Dame, ansonsten haben Pärchen zwischen Mitte dreißig und Ende vierzig draußen Platz genommen. Selber schuld – so entgeht ihnen das Ambiente im Innern.
Service
Ein Kellner und die Chefin betreuen die Gäste, und das sehr freundlich und fachkundig. Unser Kellner hat einen guten Weintipp parat. Dass er die Rechnung zum Schluss handschriftlich verfertigen muss, weil die Kasse defekt ist, ist ihm erkennbar unangenehm.
Essen und Trinken
Das Konzept des „Banco“ sieht vor, dass es Essen zum Wein gibt – so ist auch die Speisekarte (zwei Seiten, etwa 15 Gerichte) aufgebaut. Es geht los mit einer „Auswahl an Rohmilchkäsen“ (klein: 8,50 Euro; groß: elf Euro), viel mehr braucht ein Wein-Purist ja nicht. Es folgen Pastavariationen (etwa Ravioli mit Spargelfüllung und Safransauce, 9,50 Euro), lecker klingende Fisch- und Fleischgerichte sowie Desserts.
Uns interessieren aber mehr die „Empfehlungen“ auf Seite zwei – erst der Wein, dazu das Gericht. Drei Stück gibt es, wir nehmen Variante zwei: einen „Drei Reben“-Rosé aus der Pfalz (4,30 Euro), dazu Filets von Zander und Rotbarbe auf Fenchel-Cranberry-Salat (15,50 Euro). Beim zweiten Gericht folgen wir dem Vorschlag des Kellners: die „Banco-Platte“, ein kleines Menü. An diesem Abend gibt es eine Salatvariation vorweg, ein Zanderfilet und eine Maispoularde. Preis: 17,50 Euro. Dazu empfiehlt der Kellner einen „Collombelle“, einen Weißwein aus der Gascogne (4,60 Euro).
Der Rucolasalat mit gegrilltem Gemüse und frischem Pesto ist eine delikate Einleitung, die beiden Hauptgerichte sind toll angerichtet und schmecken auch so. Wobei die Rotbarbe mit der Sesamkruste noch etwas feiner ist als der Zander – dafür sollte Schmatzen gesetzlich erlaubt werden. So weit muss man bei der Mais-Poularde nicht gehen. Dabei ist auch sie lecker: Etwas kräftiger, verbindet sich das Geflügelfleisch aufs Angenehmste mit dem zarten Fisch. Und die Weine? Durchaus zum Niederknien. Der gehaltvollere Rosé harmoniert mit dem Fischgericht, und der Collombelle ist, wie versprochen, ein frisch-fruchtiger, leichter Begleiter zum Menü. Einziger Grund zum Mäkeln: Dem Hungertod sind wir zwar nicht nahe, aber zu den Hauptgerichten wäre eine kleine Beilage angemessen gewesen. Zum Abschluss teilen wir uns eine „Crème Brulée mit einer frischen Obstvariation“ (sechs Euro) – viel näher kann man dem Dessert-Paradies nicht kommen.
Fazit
Dass das Essen im „Banco“ dem Wein nachgeordnet sein soll, schadet den Speisen nicht – alles frisch, alles lecker. Für dieses Niveau sind die Preise moderat, auch für die Weine. Ein Besuch in der neuen Weinbar in der Oststadt lohnt sich unbedingt.
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