2012年3月30日星期五

Was ist dein Stil, Ann-Catherine?

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Wir stellen regelmäßig irgendwelchen Leuten in Freiburg die Frage: Was ist dein Stil? Diesmal: Ann-Catherine,


Ann-Catherine

Was ist dir in Sachen Stil wichtig?


Mir ist es wichtig, dass alles insgesamt harmoniert, vor allem die Farben. Ich liebe Pastelltöne wie Rosé, und trage dazu dunklere, gedeckte Farben. Knallig darf höchstens ein Accessoire sein oder auch mal der Lippenstift in Rot.

Was ist dein Lieblingsoutfit?


Das Outfit, das ich heute trage, entspricht momentan meinem Lieblingslook. Es ist eine Mischung aus lässig und schick. Zum Minirock und Strumpfhosen kombiniere ich ein weites Shirt und einen Blazer. Blazer finde ich immer toll, da sie elegant sind und besonders zu Jeans oder zum Rock cool aussehen.

Machst du Modetrends mit?


Ich interessiere mich sehr für Mode und will auch stets up-to-Date sein, aber dennoch mache ich nicht jeden Modetrend mit. Wenn etwas  meiner Figur nicht schmeichelt oder schlichtweg nicht zu meinem Typ passt, würde ich es nicht anziehen. Ganz schlimm sind beispielsweise Chino-Hosen. In ihnen sehe ich furchtbar aus. Gleichzeitig würde ich auch keine spießigen Kleider wie Hosenanzüge tragen.

Welche Schuhe trägst du? brautkleider 2012


Ich habe ein großes Faible für Ballerinas jeder Art. Deshalb besitze ich um die 25 Paar in allen Farben und Formen. Tiger- und Blümchenmuster dürfen auch nicht fehlen. Ballerinas finde ich unglaublich süß, sie passen zu allem passen und sind bequem. Die meisten habe ich von H&M, Vero Moda und Görtz.

Was sind deine Lieblingsaccessoires?


Blümchen-Accessoires habe ich gern. Meine Brillen sind für mich auch gleichzeitig Accessoires. Ich habe 16 Brillen und achte als Augenoptikerin sehr auf die Qualität. Ich kaufe immer moderne und auffällige Markenfassungen  wie von Gucci oder Escada. Bei Sonnenbrillen stehe ich total auf Ray Ban. Wenn ich verreise oder in anderen Städten unterwegs bin, bringe ich mir immer ein Souvenir mit. Diese Ohrringe sind aus Berlin, aus Frankfurt habe ich einen schönen Schal und ich halte immer Ausschau nach schicken Handtaschen.

Du stehst auf Longchamp-Taschen?


Longchamp ist meine absolute Lieblingstaschenmarke. Mir gefällt diese schlichte Eleganz. Die Taschen sind sehr praktisch, weil viel hineinpasst. Ich besitze dieses klassische Modell gleich in mehreren Farben und Größen, in Braun, Beige und Schwarz. Ich kann nicht ohne meine Longchamp.
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2012年3月29日星期四

Diebe stehlen Primeln und Stiefmütterchen

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Jedes Jahr wieder nehmen Banausen in Riesa einfach Teile der Frühlingsbepflanzung mit. Auch gestern schlugen sie wieder zu. Die Stadtverwaltung ist sauer.

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An der Farbenpracht am Gebsergäßchen erfreuen sich die Riesaer seit einigen Tagen. Manch einer scheint die Blumen aber lieber auf dem eigenen Balkon oder im Garten genießen zu wollen. Zahlreiche Pflanzen wurden herausgerissen. Foto: Alexander Schröter
Birgit Müller vom Bauamt der Stadt Riesa ist sauer. Sie kümmert sich um die Landschaftspflege und damit auch um die Frühjahrsbepflanzung im Stadtgebiet. Schon wieder haben Pflanzendiebe zugeschlagen. Diesmal in großem Stil. Rund fünfzig Primeln und Stiefmütterchen sind von einem Beet im Gebsergäßchen – zwischen Hohe Straße und Friedrich-Engels-Straße – ausgegraben worden.

„Es kommt in jedem Jahr vor, dass uns Pflanzen gestohlen werden“, sagt Stadtsprecher Uwe Päsler auf Nachfrage der Sächsischen Zeitung. Und auch in den Blumen-kübeln auf der Hauptstraße seien auffällig viele Lücken zu finden, erklärt er. Und: „Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern Diebstahl.“

Insgesamt wurden auf den beiden großen Beeten am Gebsergäßchen zwar rund 11000 Pflanzen auf 84 Quadratmeter gepflanzt. „Dennoch sind 50 geklaute natürlich ärgerlich, die fehlen dann woanders“, sagt Uwe Päsler. Er vermutet, dass es sich bei den Dieben um Garten- oder Balkonbesitzer handelt, die Blumen dann bei sich privat einpflanzen. „Manche verwenden die gestohlenen Pflanzen sogar als Grabverschönerungen auf dem Friedhof“, so Uwe Päsler.

Das sei vor allem deshalb ärgerlich, weil die Verwaltung trotz angespannter Haushaltslage nicht auf die Frühlingsbepflanzung verzichten wolle, um der Stadt ein freundlicheres Antlitz zu verleihen. Knapp 50000 Euro nimmt die Verwaltung immerhin in die Hand, um 30000 Blumen in die Erde zu bringen. Schon seit Tagen sind die Mitarbeiter der zur Wohnungsgesellschaft gehörenden AGV im Auftrag der Stadt mit Pflanzarbeiten beschäftigt. Erstmals sei dieses Jahr auch auf dem Altmarkt vor der Stadthalle Stern gepflanzt worden. Zudem wurden auf der Hauptstraße sechs Blumenkübel mehr aufgestellt. Dort übernehmen neun Ladeninhaber die Pflege der Blumenkübel.brautkleider 2012

Ob die Stadtverwaltung die Diebstähle zur Anzeige bringen wird, ließ Päsler gestern noch offen. „Bei der Polizei haben wir es dieses Mal nicht angezeigt, bisher ist alles in dieser Richtung im Sande verlaufen. Wir werden es aber künftig wohl wieder anzeigen“, sagte der Stadtsprecher.

Angezeigt hat hingegen Gabriele Mentzer den Diebstahl ihrer Primeln vom Wochenende. Unbekannte waren in den Kindergarten „Villa Am Kirschberg“ eingebrochen und hatten die Blumen und auch mehrere Kübel gestohlen. „Für uns war das natürlich ein Schock. Die Erde und die Pflanzen waren Spenden von Eltern“, sagt die Kita-Leiterin Gabriele Mentzer. Erst in der Vorwoche haben sie einen gemeinsamen Frühjahrsputz in der Kita veranstaltet und dabei auch die Primeln gepflanzt. „Das ist so traurig. Immer wieder passiert uns so etwas. Das macht es natürlich nach jedem Mal schwerer, für solche Arbeiten zu motivieren“, sagte Gabriele Mentzer. Die Polizei habe ihr versichert, dass sie künftig gerade am Wochenende in Kita-Nähe verstärkt Streife fahren wolle.
 
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2012年3月28日星期三

Konzilsjubiläum: Johannes XXIII. prägte neuen theologischen Stil

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Das Zweite Vatikanische Konzil (1963-65) wurde in vielfältiger Weise durch Papst Johannes XXIII. geprägt, vor allem aber hat der Roncalli-Papst mit seinem Aufruf zum "aggiornamento", zur Öffnung der Kirche zur heutigen Welt, einen neuen theologischen Stil geprägt. Davon zeigt sich der Konzils-Experte Günther Wassilowsky überzeugt. Wassilowsky, der an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz Kirchengeschichte lehrt, erklärte gegenüber "Kathpress", dieser neue Stil habe sich in einem "angst- und repressionsfreien Diskurs" auf dem Konzil gezeigt. Er habe auch dazu geführt, dass man den "lebenspraktischen Nutzen" von theologischen Lehren intensiv bedachte und diesen zum Kriterium machte, ob eine Lehre "im Hier und Jetzt überhaupt formuliert werden kann".

Johannes XXIII. habe so dazu beigetragen, dass das Konzil "eine theologische Kultur ausprägte, in der das Kriterium des Lebensförderlichen bestimmte Lehren von der Themenliste gestrichen hat." So habe das Konzil etwa bewusst auf Aussagen verzichtet, die ökumenische Geister oder auch Angehörige anderer Religionen hätten vor den Kopf stoßen können, so der Theologe. Der Kirchenbegriff des Konzils, der maßgeblich durch Johannes XXIII. geprägt worden sei, sollte "bewusst nicht an den Grenzen des Katholizismus halt machen". Vielmehr lag dem Roncalli-Papst von Beginn an an einer "universalen Perspektive" des Konzils.

Als "brandaktuell" bezeichnete Wassilowsky vor allem das durch das Konzil geprägte neue Kirchenbild und die darin gegebene "fundamentale Selbstrelativierung von Kirche". Das Konzil habe deutlich gemacht, dass Kirche "nicht um ihrer selbst willen" existiere, sondern dazu da sei, "der Welt in je neuen Formen das in Christus für alle geschehene Heil anzuzeigen". Auch heute müsse sich die Kirche von diesem Selbstverständnis immer neu anfragen lassen und für sich die Frage beantworten: "Halten wir heute an den richtigen Formen fest, um diesen Weltdienst wirklich angemessen zu erfüllen?" brautkleider 2012

Prägend sei Johannes XXIII. aber auch im Blick auf die "spezifisch pastorale Natur" des Konzils gewesen, so Wassilowsky weiter. Das Konzil sollte nach seinem Willen "nicht nur ein Beschlussorgan in Lehrfragen" sein, sondern "eine umfassende Erneuerung des Lebens der gesamten Weltkirche anstreben und selbst darstellen". Das Konzil sollte daher - so wollte es Roncalli - mit gutem Beispiel vorangehen und durch "offene Meinungsbildung unter den Konzilsvätern und Theologen" eine "vorbildlose Dynamik in Gang setzen". "Auf diese Weise wurde das Konzil zu einem echten Ereignis, das dem 'Charisma der Theologie' selbst Raum geboten hat", so der Linzer Theologe.

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2012年3月26日星期一

PC Neuer Trailer und Details vom Fanfest

Post by (abendkleider online) Mar 2012
Am Wochenende lud der Entwickler CCP zum EVE Fanfest in Reykjavik, Island. Während der mehrtägigen Veranstaltung ging’s nicht nur um „EVE Online“. Auch zu „World of Darkness“ hatte CCP einiges zu sagen. Das neue MMORPG der Spieleschmiede siedelt sich in Universum von „Vampire: The Masquerade“ an. Genau wie „Vampire: Bloodlines“ also. Die ersten bewegten Bilder daraus könnt ihr euch unter dieser Meldung ansehen. Die sollen nur einen Eindruck vom Stil des Titels vermitteln. Ansonsten sei das alles noch unfertig; mit einem Release von „World of Darkness“ vor 2013 ist nicht zu rechnen.

Die Fansite WodNews.net hat auch noch einige Details aus der Präsentation herausgepickt. Demnach wird das Gameplay von „World of Darkness“ vor allem auf den Nahkampf setzen. Mal was ganz anderes als die Raumkämpfe in „EVE“ also. Dafür sollen sich die beiden Spiele im Sandbox-Prinzip gleichen. Auch „WoD“ setzt auf eine einzelne Spielwelt, die Community wird nicht auf mehre Server verteilt. In der sollen sich dann mit euren Vampir-Clans ganze Städte erobern lassen. Wichtig dafür werden Politik und Bündnisse der Spieler.brautkleider 2012

Die Spielengine scheint darauf ausgelegt zu werden, auch Innenräume einzelner Gebäude darstellen zu können, ohne dass es zu Ladezeiten kommt. Zumindest sieht das in dem Video ganz so aus. In dem Stadtrundflug lässt es sich zumindest in Bars oder dergleichen blicken. Nur fehlt’s in dem Trailer noch an jeglichen Charakteren, die sich dort aufhalten könnten.
 
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2012年3月25日星期日

Erbse Siegeszug der

Post by (abendkleider online) Mar 2012
Foto: Mike Wolff
Foto: Mike Wolff
Es sieht aus wie Spachtelmasse, schmeckt aber köstlich: Hummus ist Kichererbsenbrei – und für viele Israelis in Deutschland ein Stück Heimat.



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Das kleine Restaurant in der Husemannstraße in Prenzlauer Berg ist leicht zu übersehen. Hübsch reiht sich das „Zula“ zwischen den anderen Läden, Bars, Eisdielen und Cafés ein. Nur der Schriftzug „Hummus-Café“ auf der Fensterscheibe verrät, dass es hier etwas gibt, das neu ist in der Berliner Gastroszene: Heimweh-Essen für die fast 15 000 Israelis, die mittlerweile in der Stadt leben.
Drinnen zeigen zwei fenstergroße Bilder die Strandpromenade von Tel Aviv und einen an der Klagemauer stehenden Sturmtruppler aus George Lucas’ „Krieg der Sterne“. Eine ebenso große hellgelbe Leuchttafel erklärt den klassischen Hummusteller mit seinen Beilagen und Zutaten im Stil einer Bedienungsanleitung: Im Zentrum steht ein tiefer Teller mit dem mit Olivenöl und Sesampaste beträufelten Kichererbsenbrei, dazu gibt es ein Schälchen mit Gewürzgurken, Oliven und roher Zwiebel, zwei kleine Edelstahlkännchen mit Zitronensaft und scharfem Chilimus sowie das im „Zula“ täglich frisch gebackene Pitabrot.
Unspektakulär, gar ein wenig unappetitlich wirkt Hummus auf den ersten Blick. Der Geruch ist zurückhaltend und nussig, die Konsistenz erinnert an Babybrei, die Farbe an Spachtelmasse. Anders als das leuchtende Gelb eines Kartoffelpürees ermuntert das matte Beige des Hummus’ nicht unbedingt, den Kichererbsenbrei – stilecht mit einem Stück Fladenbrot oder, wenn’s nicht anders geht, mit dem Löffel – zu sich zu nehmen. Und doch hat der Geschmack von warmem Hummus großes Suchtpotenzial durch das Zusammenspiel des süßlichen Aromas der Sesampaste und der weichen, zermahlenen Erbsen.
In den vergangenen Jahren hat Hummus denn auch einen Siegeszug durch die Metropolen der westlichen Welt hinter sich gebracht. In London oder New York konnte sich das Kichererbsenpüree einen festen Platz in der Gastronomie erobern. Dort wird es in Supermärkten angeboten und hat durch Fast-Food-Ketten wie „Hummus Bros“ oder „Hummus Kitchen“ Einzug in den Alltag gehalten.
In Deutschland kennt man Hummus eigentlich sogar schon viel länger. Er wird in vielen arabischen und türkischen Imbissen angeboten, in Berlin zum Beispiel im Schnellrestaurant „Azzam“ auf der Sonnenallee. Allerdings fristete er da neben frittiertem Ziegenkäse und Falafel-Bällchen eher ein Nischendasein. Dass Hummus mehr sein kann als eine unscheinbare, bisweilen wenig aufregende oder gar lehmige Beigabe zu Falafel oder Halloumi, wissen hierzulande nur die wenigsten. Doch das dürfte sich jetzt ändern – auch wenn eine prominent platzierte Anleitung wie im „Zula“ noch notwendig erscheint.
„Hummus ist hier ein neues Gericht und daher erklärungsbedürftig“, sagt der 39-jährige Ofer Melech, einer der Besitzer des „Zula“. „Aber die Menschen in Berlin sind ja sehr offen und interessiert an anderen Kulturen.“
Melech muss es wissen. Der Israeli kam 2001 als Architekturstudent in die deutsche Hauptstadt. 2005 begann er, Hummus zu machen und zu verkaufen, 2010 eröffnete er sein Restaurant in der Husemannstraße, in dem sich alles um Hummus dreht. Um Berliner Hummus, wie Melech betont. Und das nicht nur, weil sowohl das Kichererbsenpüree als auch die Pitabrote frisch und selbst zubereitet werden: „Wir haben einige der Varianten, die wir servieren, selbst entwickelt – zum Beispiel Hummus mit Gemüse und Hummus con carne. Das gibt es in Israel so nicht. Aber es passt zu Berlin.“
Hummus ist weder ein originär jüdisches, noch ein in Israel erfundenes Essen, sondern ein klassisches Gericht der levantinischen Küche. Seit der Gründung Israels aber hat sich der Kichererbsenbrei zur vermutlich wichtigsten Speise im Land entwickelt, die man an jeder Straßenecke und in großen Vorratseimern kaufen kann. „Als ich ein Kind war, gab es noch keinen Hummus in israelischen Supermärkten. Früher galt er auch bei uns einzig als eine Spezialität der Araber“, erzählt Melech. „Heute ist Hummus dagegen fast so was wie ein Nationalgericht.“
Das Wort Hummus ist arabisch und bedeutet schlicht Kichererbse. Die Speise hat eine lange Tradition. In Ägypten wurden Rezepte gefunden, die aus dem 13. Jahrhundert stammen, wie die tunesische Islamwissenschaftlerin Lilia Zaouali für ihr auf Englisch veröffentlichtes Buch „Mittelalterliche Küche der Islamischen Welt“ recherchiert hat.
Die klassischen Zutaten für Hummus sind Kichererbsen, Zitrone und Tahina, eine aus Sesamkörnern gewonnene Paste. Doch so kurz diese Liste ist, so schwer ist richtig guter Hummus zu machen. Jede Köchin, jeder Koch hat eigene, meist in jahrelangen Experimenten erprobte und entsprechend gehütete Kniffe oder gleich Familienrezepte. Ob die harten Kichererbsen besser zehn oder 15 Stunden in Wasser eingelegt werden müssen (als Amateur kann man übrigens ruhig mit Erbsen aus der Dose beginnen), ob man sie währenddessen ein- oder zweimal umrührt, ob und wie häufig man zwischen den Arbeitsschritten das Wasser wechselt, wie lange und bei welcher Temperatur die Erbsen köcheln sollten, wie viel von der hellgelben, honigzähen Sesampaste beigefügt werden darf, und wie frisch der Hummus zubereitet wird – das alles ist entscheidend für Geschmack und Qualität.
Auch Ofer Melech, der seinen Hummus selbst den besten der Stadt nennt, lässt sich nicht gern in die Karten schauen. Wenn man ihn fragt, was das Geheimnis seines Hummus’ sei, lächelt er erst und sagt dann: „Aufmerksamkeit, Erfahrung, Professionalität.“ In Israel, so erzählt er, gebe es mittlerweile einen regelrechten Wettbewerb darum, wer den besten Hummus des Landes macht.
Diskussionen über den besten Hummus könnten demnächst auch Berlin erfassen. Denn seit vergangenem Oktober hat das Hummus-Café in der Husemannstraße Konkurrenz bekommen, oder eben – wie Ofer Melech es ausdrückt – Unterstützung bei der Mission, Hummus in Deutschland populär zu machen.
Das „Sababa“ in der Kastanienallee ist schon optisch eher das Gegenstück des mit Bedacht eingerichteten „Zula“: Der Raum ist spartanisch gestaltet, der Gast blickt direkt in die ein wenig improvisiert wirkende Küche, und an der Wand hängen leicht windschief DIN-A4-große Fotografien aus Jerusalem und den besetzten palästinensischen Gebieten. Dafür füllt Zeev Avrahami sein kleines Lokal mit persönlichen Geschichten, Anekdoten und oft unterhaltsamen Ansichten über Deutschland, Israel und Essen: „Hummus ist für Israelis wie Bier für die Deutschen: Wir können ohne nicht leben“, sagt er zum Beispiel.
Der 43-Jährige hat an der renommierten Columbia University Journalismus studiert und dort vor elf Jahren seine deutsche Ehefrau kennengelernt. Das Paar arbeitete eine Weile in New York, entschied sich aber schließlich für Berlin, wo Avrahami zunächst weiter als Journalist arbeitete und unter anderem für die „taz“ ein Blog über seine gewöhnungsbedürftigen ersten Schritte in Deutschland schrieb.
Nebenbei und zunächst aus kulinarischem Heimweh begann Avrahami Hummus für den Eigenbedarf herzustellen – bis eines Tages der befreundete Besitzer eines amerikanisch-israelischen Delis zu Gast war und spontan angetan die erste Ladung Hummus bestellte. Aus drei Kilo Hummus wurden fünf, aus fünf Kilo sieben, und bald war Avrahami im Hummus-Business.brautkleider 2012
Kurz darauf begann er außerdem, mit einem Probierkorb durch die Läden und Cafés rund um die Kastanienallee zu streifen und seinen Hummus feilzubieten. „Die meisten mochten zwar den Hummus, aber wussten nicht, was sie damit in ihren Cafés anfangen sollten“ erzählt Avrahami. Immerhin, ein 24-Stunden-Bioladen auf der Kastanienallee nahm den Hummus schließlich in sein Sortiment auf.
Mit seinem wechselnden Angebot und etwas chaotischen, israelischen Flair ist das „Sababa“ seit seiner Eröffnung im Oktober 2011 für viele der in Berlin lebenden Israelis zu einer Art kulinarischen Botschaft geworden – und zu einem Ort, an dem das Heimweh gestillt werden kann. „Viele kommen zum Schabbat-Essen am Freitagabend,“ erzählt Avrahami.
Darüber hinaus ist das „Sababa“ ein überraschend persönlicher und politischer Ort: Der klassische Gurken-Tomaten-Salat, der im Nahen Osten mal israelischer, mal arabischer Salat heißt, ist im „Sababa“ diplomatisch auf den Namen Peace Salad, Salat des Friedens, getauft worden. Eine Reis-Erbsen-MandelPfanne aus dem Iran, der Heimat von Avrahamis Eltern, heißt hier dagegen Iranian Bomb, iranische Bombe. Eine derbe Anspielung auf das Atomwaffenprogramm der Regierung Ahmadinedschad.
Natürlich sorgt Avrahami mit solchen Namen und Ansichten für Diskussionen: mit neugierigen Deutschen, insbesondere mit den Berliner Juden – und auch mit den hier lebenden Israelis. Und das ist genau so gewollt: „Wir verkaufen ja nicht nur Essen. Wir verkaufen vor allem eine gute Geschichte – eine neue Geschichte des Judentums in Berlin.“
„Azzam“: Sonnenallee 54 in Neukölln, „Sababa“: Kastanienallee 50/51 in Mitte, „Zula Hummus Café“: Husemannstraße 10 in Prenzlauer Berg.

 
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2012年3月23日星期五

Schlechter Stil

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Bundestag-Sportausschuss berät über Erfurter Dopingaffäre

Von Robert Kempe

Der Erfurter Sportmediziner Andreas Franke hat als Vertragsarzt des dort ansässigen Olympiastützpunktes jahrelang das Blut zahlreicher Athleten mit der Methode der UV-Bestrahlung behandelt, dafür wird es dem Körper ab und später zurückgeführt. Laut WADA-Generaldirektor, David Howman, ein verbotene Methode. Finanziert wurden Frankes Behandlungen mit Geld des Steuerzahlers. Jetzt hat sich der Sportausschuss des Bundestags mit der Causa Erfurt beschäftigt.
Er sei über den Umgang im Ausschuss entsetzt, erklärte Prof. Fritz Sörgel, als er nach Ende der Sitzung des Bundestagssportausschusses als erster den Saal verließ. Der Pharmakologe war als Sachverständiger in den Ausschuss geladen. In der Sitzung wurde er für sein Gutachten, in dem er die in Erfurt praktizierte Methode der UV-Behandlung als Dopingvergehen klar wertete, von der Regierungsfraktion und vor allem von CDU-Obmann Klaus Riegert hart angegangen. Dieser nannte Sörgel einen Apotheker und dessen Ausführungen unzulässig, sein Gutachten hatte man davor prüfen lassen.

Der anerkannte Pharmakologe hält dies für schlechten Stil:

"Also wenn insbesondere Herr Riegert einen nicht genannten Experten - es stellt sich ja die Frage warum sie diesen Experten nicht nennen - wenn er mir also vorwirft, dass dieser Experte gesagt hätte, mein 4-seitiges Gutachten sei kompletter Quatsch- ohne präzise irgendetwas zu nennen. Dann ist das natürlich ziemlich unerträglich im wissenschaftlichen Bereich."

Riegert wollte sich zu der Auseinandersetzung mit Sörgel nicht weiter äußern. Dagegen fand Martin Gerster, sportpolitischer Sprecher der SPD, deutliche Worte.

"Ich beobachte mit großer Sorge, dass im Sportausschuss immer wieder Sachverständige, die wir gemeinsam einladen, auf die sich die Obleute im Konsens verständigt haben, diskreditiert werden nur weil sie eine Position vertreten die manchen Abgeordneten nicht genehm ist."

Auch der zweite Sachverständige, der Sportrechtler Georg Engelbrecht bekräftigte noch einmal, dass es sich bei der in Erfurt angewandten UV-Bestrahlung um eine - nach der Rechtsprechung des internationalen Sportgerichtshofs CAS - verbotene Methode handle. brautkleider 2012

Die Grüne Viola von Cramon zeigte sich nach der Sitzung unzufrieden. Ihr Antrag wurde abgewiesen. Darin forderten die Grünen u.a. eine zuwendungsrechtliche Prüfung aller medizinischen Behandlungsleistungen an allen deutschen Olympiastützpunkten.

"Wir haben feststellen müssen, dass die Mehrheitsfraktion - in dem Fall die Regierungskoalition in unheiliger Allianz mit der Linken - kein Interesse hat an einem ambitionierten Anti-Doping-Kampf, und dass auch die NADA sehr vorsichtig umgeht mit der gesamten Situation."

Erst zwei Verfahren hat die Bonner Agentur im Fall Erfurt eingeleitet. Die Kosten für sportrechtliche Verfahren gegen alle 30 Athleten, die laut NADA in die Causa Erfurt involviert sind, rechnete die Vorstandsvorsitzende der NADA, Andrea Gotzmann, im Ausschuss auf bis 1,3 Millionen Euro zusammen.

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2012年3月21日星期三

Es muss nicht immer Apple sein

Post by (abendkleider online) Mar 2012
Wer auf der Suche nach einem neuen technischen Begleiter durch den Alltag ist, hat die Qual der Wahl. Eine erstklassige Audiowiedergabe ist Pflicht, topverarbeitet muss das Produkt sein, die umfassende Qualität eines Bordcomputers sollte es besitzen und zu guter letzt kommt man nicht ohne Stil aus: was immer in der Tasche, am Körper, vor den Augen ruht, sollte zur Persönlichkeit passen, dem Auge und der Hand schmeicheln.

Drei Produkte stellen wir heute vor, drei Produkte, die die genannten Anforderungen mehr als erfüllen. Das Galaxy Tablet von Samsung beispielsweise. Das „große Telefon“ der südkoreanischen Premiummarke ist quasi iPhone und iPad in einem, ein kleines Notebook mit Touchscreen und ohne Tasten mit sieben Stunden Betriebslaufzeit, Frontkamera, Android-Technik und einem umfangreichen Softwarepaket. Ach ja: schnuckeliger geht es kaum! Interesse? Dann schaut hier mal vorbei: Samsung Galaxy Tabletbrautkleider 2012

Nobel, edler, das Prada Phone von LG. Wahre Qualität erkennt man an seiner schlichten Schönheit, an einer Topperformance und einer ruckelfreien Geschwindigkeit, die sich mit anderen Smartphones locker messen kann. Prada zeigt Kante – und das auf höchstem Niveau. Anschauen und kaufen könnt Ihr es Euch hier LG Prada Phone 3.0 mit MP3-Player.

Kommen wir zu einem weiteren Wettbewerber um die Krone der Alleskönner: HTC Sensation Schwarz. Das Smartphone ist das günstigste Produkt im Vergleich, ein harter Konkurrent des Galaxy-Smartphones von Samsung und macht wirklich immer eine Topfigur. Hier könnt Ihr das HTC Sensation mit MP3-Player und Radio günstig kaufen

 
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2012年3月20日星期二

Tim Cook beweist erneut eigenen Stil: Apple zahlt Dividende aus und plant Aktienrückkäufe

Post by (abendkleider online) Mar 2012

In den letzten Monaten hat sich immer mehr gezeigt, dass Tim Cook sich nicht davor scheut, in seiner Rolle als CEO von Apple einen anderen Führungsstil zu zeigen als Steve Jobs dies seinerzeit tat. So fallen uns zum Beispiel die detaillierten Prüfungen nebst entsprechenden Berichten von Zulieferern oder der offenere Umgang mit Investoren ein. In der erst kürzlich angekündigten Konferenz über die Verwendung von Apples 100 Milliarden Dollar Barvermögens wurde erneut deutlich, dass Tim Cook seinen eigenen Stil pflegt. Er kündigte an, Apple werde ab Juli eine Dividende in Höhe von $ 2,65 pro Aktie und Quartal an die Aktionäre auszahlen. Außerdem werde Apple in den nächsten 3 Jahren Aktien im Wert von 10 Milliarden Dollar zurückkaufen.

Damit beantwortete er auch die Frage, was Apple mit seinem riesigen 100 Milliarden Dollar Barvermögen plant.
Mit dieser Ankündigung bricht Cook erneut mit dem Führungsstil seine Vorgängers Steve Jobs. Dessen Einstellung zu Apples Barvermögen und Dividenden ist bekannt. Im Februar 2010 machte Jobs seine Meinung zu dem Thema unmissverständlich klar:
Bargeld gibt uns enorme Sicherheit und Flexibilität. Wenn man Risiken eingeht, ist das, als würde man hoch in die Luft springen und es schön ist zu wissen, dass der Boden noch da sein wird wenn man wieder landet. Was die Finanzen angeht, so führen wir unsere Firma auf konservative Art und Weise, denn wir wissen nie, welche Möglichkeiten sich hinter der nächsten Ecke verbergen. Wir können uns sehr glücklich schätzen, dass wir, wenn wir etwas kaufen müssten, einfach einen Scheck ausstellen könnten und uns kein Geld leihen müssten.brautkleider 2012
Auch die Auszahlung von Dividenden lehnte Jobs kategorisch ab.
Diese Haltung ist verständlich, wenn man sich klar macht, dass Apple kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stand als Steve Jobs 1997 zu der Firma zurückkehrte. Ein “Sicherheitsnetz” im Hintergrund behalten zu wollen ist in Anbetracht dessen nur zu verständlich. Allerdings ist unklar, ob Jobs diese Ansicht heute noch vertreten würde.
Die Dividende von 2,65 US-Dollar, die Cook und sein Chief Financial Officer Peter Oppenheimer festgelegt haben entspricht etwa 1,81 % des aktuellen Börsenkurses. Damit liegt sie im Vergleich mit anderen Firmen – Verizon zahlt 5,09 %, Microsoft 2,42 % – relativ niedrig, es gibt aber auch Firmen, die weniger ausschütten. Nur um die Zahl in Relationen zu setzen: Der Blog Cult Of Mac (engl.) hat ausgerechnet, dass man knapp eine Millionen US-Dollar in Aktien investieren müsste, wenn man damit den kalifornischen Mindestlohn von 8 US-Dollar die Stunde verdienen wollte.
Nachdem man für einige Jahre Dividenden ausgeschüttet hat und die Rückkäufe abgeschlossen sind, wird im Jahr 2015 immer noch ein Barvermögen von 50 Milliarden Dollar bleiben. Das Sicherheitsnetz ist also stark genug.
In meinen Augen beweist Tim Cook mit seinen Verhalten in den letzten Monaten, dass er eine gute Wahl als Nachfolger von Steve Jobs getroffen hat. Die Firma braucht einen CEO, der sich traut, seinen eigenen Weg zu gehen und nicht bei jeder Amtshandlung still und leise die Frage zu stellen “Was würde Steve tun?” Ein gewisser Respekt vor dem Vermächtnis seines Vorgängers ist sicherlich mehr als angebracht. Dennoch: Der Markt ändert sich. Die bedürfnisse der Kunden ändert sich. Wenn Apple sich nicht mit ändert, wäre das Unternehmen in Gefahr, über kurz oder lang auf der Strecke zu bleiben.
 
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2012年3月19日星期一

SuperCircus: Wir sind nicht Tokio Hotel!

Post by (abendkleider online) Mar 2012
SuperCircus gibt es erst seit 2011, aber in diesem Jahr hoffen sie, durchstarten zu können. Wer die drei Musiker sieht, dem fällt neben der süßen Steffy und dem coolen Lukas vor allem der ungewöhnliche Stil von Pat RoXx auf. Mit seinem Aussehen erinnert er doch ziemlich an Bill Kaulitz (22) von Tokio Hotel, der vor Jahren mit einem ähnlichen Look für Furore sorgte. brautkleider 2012
Doch Pat RoXx betonte im Promiflash-Interview, dass sein Äußeres keineswegs von dem mittlerweile in L.A. lebendem Sänger inspiriert wurde: „Der Look liegt ja bei mir so ein bisschen in der Natur, ich bin ja Halbasiate – halber Thailänder – und das kommt ja da her, so ein bisschen dieser Manga-Look mit den verrückten Frisuren und so und außerdem bin ich noch ein Riesen-'Kiss'-Fan, daher liegt das bei mir so in der Natur und das hat sich so ergeben. Es war jetzt nicht so, dass ich gedacht habe: 'Bill Kaulitz hat die Haare so, also mache ich sie jetzt auch so', sondern den Look gibt es schon etwas länger.“ Generell nerve der Vergleich seiner Band mit Tokio Hotel schon ein bisschen, gab Pat zu: „Es nervt auch so ein bisschen, wenn die Leute einen dann auch teilweise auf Bildern verwechseln, das kam auch schon vor.“

Zwar hofft das Trio von SuperCircus, in nicht allzu ferner Zukunft einen vergleichbaren Erfolg verbuchen zu können, doch soll dies „nicht auf dem Rücken der Jungs von 'Tokio Hotel'“ geschehen. Daher haben SuperCircus neben ihrer Musik zurzeit auch noch ein anderes Ziel, wie der auffällige Sänger erklärte: „Wir wollen uns davon abtrennen und unser eigenes Ding machen.“ Denn obwohl Pat und seine Bandkollegen die Musiker von „Tokio Hotel“ für das respektieren, was sie erreicht haben, gibt es doch auch so einiges an ihnen, das sie nicht gut finden und anders machen wollen: „Wir werden eine Linie verfolgen, nicht so wie 'Tokio Hotel'. Die haben am Anfang erst auf Deutsch gesungen und dann gesagt: 'Ja, da machen wir jetzt mal eine englische Platte.'“ Auch, dass Bill und Tom Kaulitz einfach nach L.A. gegangen sind und ihre deutschen Fans scheinbar vergessen haben, findet Pat RoXx nicht okay: „Das ist alles irgendwie blöd, das würden wir nicht machen. Wir singen englisch und haben unseren Stil und den werden wir auch in hundert Jahren noch haben. Sich nicht immer dem neuesten Trend beugen.“ Pat hat also so einige Gründe aufgezeigt, warum SuperCircus nicht mit Tokio Hotel verglichen werden sollte. Denn sie machen ihr eigenes Ding und kennen die Jungs der berühmten Band nicht einmal persönlich.
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2012年3月17日星期六

Marler muss nach Kreditbetrug im großen Stil ins Gefängnis

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Essen/Marl/Gelsenkirchen.Das Geschäft florierte. Rund um den alten Schalker Bahnhof war von einer Kreditklemme keine Rede. Doch die von der Firma Atak GmbH vermittelten Kredite von zwei Millionen Euro erwiesen sich alle als wertlos, zurückgezahlt wurde kaum etwas. Den Kopf der mutmaßlichen Bande von Kreditbetrügern, einen 36-Jähriger aus Marl, verurteilte das Landgericht Essen zu fünf Jahren und drei Monaten Haft.
20 Prozesstage lang hatte die XXI. Strafkammer gegen vier Angeklagte verhandelt. Die übrigen drei bekamen Haftstrafen von zwei Jahren und zehn Monaten bis zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis. Die Geschäftsmasche des seit 2007 im alten Schalker Bahnhof residierenden Unternehmens: Es kaufte überwiegend in Gelsenkirchen marode Häuser, reparierte diese nur notdürftig und verkaufte die Wohnungen zu überhöhten Preisen an mittellose Menschen. Diesen stellte die Firma gefälschte Unterlagen zur Verfügung, damit die Bonitätsprüfung der Geldinstitute positiv verlief und die Immobilienkredite ausbezahlt wurden. brautkleider 2012
Die „Käufer“ dürften wie in vielen gleich gelagerten Fällen Bargeld aus der Kreditsumme erhalten haben. Zurückgezahlt wurden die Raten jedenfalls nicht. Der Gewinn der Angeklagten errechnete sich aus dem überhöhten Verkaufspreis. Vor Gericht fiel es den „Käufern“ schwer, ihre Arglosigkeit zu belegen. Da trat zum Beispiel ein Auszubildender auf, der noch seinen Führerscheinkredit abstotterte, aber plötzlich für 70 000 Euro eine Eigentumswohnung gekauft hatte. Wie er diese bezahlen wolle, fragte ihn Richter Wolfgang Schmidt: Er hätte die Eurokrise befürchtet und deshalb in die Wohnung investiert, sagte der Zeuge. Sehr weitsichtig, schon 2008 an die Jahre später auftretende Eurokrise zu denken.
Kritisch hinterfragt wurde auch die Rolle der Banken. Vor allem bei Direktbanken im Internet hatten die Angeklagten die Darlehen besorgt. Die Vertreter dieser Institute verwiesen darauf, dass damals der Computer die Prüfung aller Angaben durchgeführt habe. Heute sei das Programm geändert worden. Eigentlich hätte bei der Kreditvergabe auffallen müssen, dass die Verkaufspreise der Wohnungen viel höher lagen, als der Wert von Objekten in der Nachbarschaft vermuten ließe.
Festgestellt hatte die Kammer einen Schaden von zwei Millionen Euro. Hinzu kommen 500 000 Euro aus Versuchsfällen, bei denen die Banken den beantragten Kredit nicht ausgezahlt hatten. Diese Summen umfassen aber nur die vom Gericht geprüften Geschäftsaktivitäten der Angeklagten. Insgesamt geht die Justiz von einem Schaden von sechs Millionen Euro aus.

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2012年3月16日星期五

Kostenloser Webcast - Mehr Umsatz mit Kundendaten aus der Cloud?

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Immer mehr Unternehmen setzen bereits in großem Stil auf die Cloud, wenn es um ihr Kundenbeziehungsmanagement geht. Weil mittlerweile zusätzlich "Big Data", also eine wahre Datenflut in die Datenbanken schwappt, sehen sich immer mehr Unternehmen mit der Frage konfrontiert: Wohin geht die Reise beim CRM überhaupt?
Ein CRM-System in der Cloud ist meist schnell und kostengünstig einzuführen und bietet unter anderem dem Vertrieb den Vorteil, Verkaufschancen (sogenannte Opportunities) besser nachverfolgen zu können - und schlicht mehr Transparenz in die Kundendaten zu bekommen.
In den vergangenen Jahren standen bei herkömmlicher CRM-Software Vertriebsautomatisierung und Transaktionsverarbeitung im Mittelpunkt. Fragen „Wie stelle ich meine Vertriebsmannschaft am besten auf?“, „Wie kann ich Zuständigkeitsbereiche eindeutig und effizient definieren?“ oder „Wo bestehen Upsell- und Cross-Sell Potenziale in meiner Bestandskundenbasis?“ treten zunehmend in den Vordergrund. Bei der Performance der gesamten Vertriebsorganisation gab es oft nur minimale Fortschritte: Studien belegen, dass zwei von fünf Vertriebsmitarbeitern ihre Vorgaben nicht erreichen. Um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben, kommt es mehr denn je auf Schlagkraft und Geschwindigkeit bei der Verarbeitung auch mobil erfasster Daten an.
Ebenso stark geht es allerdings auch in Richtung „Social Enterprise“: die Gruppe der Mitarbeiter, die mit digitalen Medien und sozialen Netzwerken aufgewachsen ist, erwartet heute im Arbeitsumfeld moderne Tools, die sich in der Bedienung und Funktionalität an sozialen Netzwerken orientieren. Weil nun aber mittlerweile (auch durch Facebook & Co.) zusätzlich "Big Data", also eine wahre Datenflut in die Datenbanken schwappt, sehen sich immer mehr Unternehmen mit der Frage konfrontiert: Wohin geht die Reise beim CRM überhaupt?brautkleider 2012
Soll man die nötige CRM-Software immer noch im eigenen Rechenzentrum betreiben (on-premise)? Oder verlagert man schon aus Gründen der Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Geschwindigkeit nicht gleich lieber "alles in die Cloud", mit "CRM-on-demand" - vorausgesetzt, die Datensicherheits- und -schutzfrage ist hinreichend geklärt? Und wenn die Cloud für CRM etabliert ist - gibt es dann eigentlich auch noch "den Weg zurück"?
• Wie vermeidet man, dass CRM in der Cloud in die Sackgasse führt?
• Welchen Einfluss haben Compliance-Vorschriften auf mögliche Exit-Strategien?
• Was müssen Unternehmen bei der Fortentwicklung cloudbasierter CRM-Systeme beachten?
• Worauf ist bei der Integration von “Social Media-Plattformen“ zu achten?
• Wo ist CRM-on-Demand leistungsfähiger als "on-premise" und wo nicht?
• Wie wichtig ist die Usability als Erfolgsfaktor für moderne CRM-Software?
Im Live Video-Webcast von Computerwoche in Zusammenarbeit mit Oracle diskutieren am Donnerstag, 22. März 2012 Carsten Ratzlaff, Fusion Applications Leader Germany von Oracle, Gregor Bublitz, Director Expert Services bei ec4u expert consulting AG, sowie Andreas Zilch der Experton Group AG, verantwortlich für den Bereich Consulting Advisory Services.
Teilnehmer können ihre Fragen während der Sendung stellen sowie die Präsentationen der Sprecher und weitere informative Dokumente kostenlos herunterladen.
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2012年3月15日星期四

Lieber probieren statt kopieren

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Jugendliche sollten sich vor allem genug Zeit zum Ausprobieren nehmen, findet Ratgeberautorin Ilona Einwohlt. Bevor man sein ganzes Taschengeld in die falschen Klamotten investiere, sollte man erst einmal viele verschiedene Kleidungsstücke im Laden anprobieren. So finde man leichter etwas Passendes. Alternativ könnten Jugendliche auch aus Katalogen oder Zeitschriften Kleidungsstücke ausschneiden und mit Fotos von sich selbst kombinieren oder entsprechende Computerprogramme nutzen.
Bei der richtigen Schminke wird es schon schwieriger. "Das würde ich spielerisch angehen, vielleicht in einer Schminksession mit Freundinnen, oder die Mutter fragen", rät Ilona Einwohlt. Eine andere Möglichkeit sei, sich an mehreren Tagen unterschiedlich zu schminken. Dann könnten Jugendliche die Meinung von Freunden und Eltern einholen.
Viele Teenager fühlen sich unter Druck gesetzt, wenn sie Freunde auf dem Schulhof in teurer, enger oder gewagter Kleidung sehen. Davon dürfe man sich aber nicht einschüchtern lassen: "Man muss nicht alles mitmachen", sagt Ilona Einwohlt. Ein stabiles Selbstbewusstsein aufzubauen, könnten Jugendliche üben: "Ein Gegencheck mit der besten Freundin hilft. Da gibt man sich gegenseitig ehrliches Feedback und überlegt, was man besser machen kann." brautkleider 2012
Oft gilt es nicht nur, das passende Kleidungsstück zu finden, sondern auch, die Eltern davon zu überzeugen. Bevor gewagte Klamotten gnadenlos ausgemustert werden, ist es besser, Kompromisse einzugehen. "Wenn die Mutter die Hose zu eng findet, kann man argumentieren, dass man eine weite Tunika darüberzieht." Zu Kompromissen rät auch Manuela Cosenza, Farb- und Stilberaterin in Hamburg. Vor dem Einkaufen mit den Eltern könne man sich eine Liste machen, was wichtig ist und auf was man verzichten könnte. Dann könne man Zugeständnisse dort machen, wo es nicht so wichtig sei. Das sei besser, als damit zu argumentieren, alle anderen trügen auch dieses Outfit.
Viele angesagte Klamotten gibt es nur in kleinen Größen. Trotzdem sind fülligere Teenager nicht dazu gezwungen, in sackförmigen Sweatshirts und Hosen herumzulaufen. Wer gerne eine Strumpfhose mit Rock tragen möchte, sollte einfach das knielange Modell wählen und nicht eines, das mitten am Oberschenkel aufhört, erklärt Manuela Cosenza.
Outfit hin oder her: Hänseln einen die Freunde in der Schule wegen der Kleidung, der Frisur oder der Schminke, liegt das Problem vielleicht gar nicht am Äußeren - sondern an den Freunden. "Wenn man in der Clique ohnehin nicht akzeptiert wird, kann man anziehen, was man will, es wird nie gut sein", sagt Ratgeberautorin Karin Kampwerth. Echte Freunde machten einen auf Ausrutscher aufmerksam, mobben aber nie.

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2012年3月14日星期三

Arbeit - Beruf: Ältere dürfen in der Bewerbung nicht altmodisch wirken

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Berlin (dpa/tmn) - Noch längst kein Opa: Wenn sich Ältere um eine Stelle bewerben, sollten sie ihre Mappe modern gestalten. Gerade das Foto ist wichtig, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen.
Ältere müssen bei der Jobsuche darauf achten, dass ihre Bewerbungsmappe modern aussieht. «Manchmal wirken Bewerbungsunterlagen von Älteren völlig unzeitgemäß», sagt die Bewerbungsberaterin Sabine Neumaier aus Berlin. So seien etwa das Foto und der Lebenslauf auf eine Art und Weise gestaltet, die in den 80er Jahren einmal modern war. Folglich habe der Personaler schnell den Eindruck, dass der Bewerber nicht mehr auf der Höhe der Zeit und daher für den Job ungeeignet ist.
Bewerber sollten beim Bewerbungsfoto etwa darauf achten, dass sie von der Seite und nicht frontal fotografiert werden, denn das wirke oft moderner. Auch machten farbige Hintergründe oft einen zeitgemäßeren Eindruck als ein grauer, weißer oder schwarzer Hintergrund.brautkleider 2012
Auf jeden Fall sollten Bewerber den Stil mehrerer Fotografen miteinander vergleichen, bevor sie sich für einen entscheiden. Sind sich Ältere nicht sicher, ob der Fotograf einen modernen Stil hat, sei es gut, sich von jüngeren Berufstätigen beraten zu lassen. «Wichtig ist, dass das Foto kein Oma-Image transportiert. Vielmehr sollte das Bild den Eindruck vermitteln, dass die Person mitten im Leben steht.»
Das Foto sollte zudem farblich auf die Bewerbungsmappe abgestimmt sein. «Wer zum Beispiel eine braune Mappe wählt, sollte möglichst auch ein Bild mit einem braunen Hintergrund nehmen», sagt Neumaier. Denn nur, wenn Bild und Mappe miteinander harmonieren, entstehe ein stimmiger Gesamteindruck.
Außerdem sollte die Mappe lieber nicht im Supermarkt um die Ecke gekauft werden. Einen besseren Eindruck mache es, wenn Jobsuchende auf qualitativ hochwertiges Material achten.
 
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2012年3月13日星期二

50er-Jahre-Röcke mit engen T-Shirts tragen

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Thomas Bellut über den neuen "Wetten, dass..?"-Moderator Markus Lanz. Dieser wird nun definitiv Nachfolger von Thomas Gottschalk.
  1. Markus Lanz übernimmt „Wetten, dass..?“ Foto: dpa


Markus Lanz wird neuer Moderator der ZDF-Show "Wetten, dass..?". Das teilte Programmdirektor Thomas Bellut auf heute.de mit. Lanz wird am 6. Oktober zum ersten Mal moderieren. "Markus Lanz war der Aufsteiger des Jahres 2011", sagte Programmdirektor Thomas Bellut. brautkleider 2012

"Markus Lanz hat an seiner Talkshow hart gearbeitet", kommentiert ZDF-Programmdirektor die Entscheidung für Lanz. "Mit seiner professionellen Einstellung wird er an die neue Aufgabe ’Wetten, dass..?’ gehen und das Publikum bestimmt überzeugen. Er wird seinen eigenen Stil finden", so Bellut.

Lanz hatte bei der langwierigen und schwierigen Suche für einen Gottschalk-Nachfolger immer zum engeren Favoritenkreis gehört. Der gebürtige Südtiroler ist mit seiner Talkshow "Markus Lanz" regelmäßig im ZDF zu sehen, daneben verfolgt er auch Einzelprojekte.

Gottschalk moderiert seit dem 23. Januar um 19.20 Uhr in der ARD vier Mal die Woche eine Vorabendsendung. Der Blondschopf hatte "Wetten, dass..?" am 3. Dezember 2011 beendet. Der schwere Unfall des Wettkandidaten Samuel Koch im Dezember 2010 war Auslöser dieses Schritts.
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2012年3月12日星期一

Buddha sitzt in Frohnau

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Der Berliner Ortsteil beherbergt Europas ältesten Tempel dieser Glaubensrichtung

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Mönche aus Sri Lanka meditieren in Frohnau.
Hier, im Norden Berlins, würde sich auch der britische Fernseh-Inspektor Barnaby wohlfühlen. Ebenso könnte jederzeit Miss Marple aus einer der Wohnhäuser treten. Frohnau ist »very british«, zwischen 1908 und 1910 angelegt im Stil englischer Gartenstädte. Der zum Bezirk Reinickendorf gehörende Ortsteil hat so gar nichts mit pulsierender Großstadt zu tun. Dafür gibt es viel Wald und Ruhe.
Aus diesem Grunde hat sich wohl auch Buddha Frohnau als Sitz ausgesucht. Hier steht der älteste buddhistische Tempel Europas. Das bestätigt voller Freude der 61-jährige Tissa Weeraratna aus Sri Lanka, der den Besitz seit dem Jahr 1999 verwaltet. »Außerdem leben hier ständig zwei Mitarbeiter und durchschnittlich zwei bis drei Mönche«, erzählt Weeraratna, der zugleich Gesellschafter des Trägervereins »German Dharmaduta Society« ist.
1957 erwarb die Gesellschaft das Anwesen von den Erben des Frohnauer Arztes und Schriftstellers Paul Dahlke. Seitdem leben hier Mönche aus Sri Lanka und anderen Ländern. Dahlke hatte erst das buddhistische Haus und später den Tempel errichten lassen. Er hatte sich während vieler Asienreisen mit dieser Glaubensrichtung beschäftigt und war im Jahre 1900 selbst zum Buddhismus übergetreten.
1919 erwarb Dahlke ein kiefernbestandenes Heidegebiet, auf dem er ab 1923 von dem Pankower Architekten Max Meyer ein villenartiges Wohnhaus mit dahinter liegendem Tempel im japanischen Stil errichten ließ. Die Außenanlagen plante Dahlke selbst nach seinen Interpretationen buddhistischer Lehren.
Das Haus bezog Dahlke 1924 mit seiner Haushälterin sowie befreundeten Buddhisten. Zwei Jahre später wurde der Tempel gebaut. Das buddhistische Haus ist heute nationales Kulturgut und steht unter Denkmalschutz. Die Grünflächen sind Gartendenkmal. Im Garten steht eine Steinskulptur der Göttin der Barmherzigkeit Kannon. Sie wurde 1959 von der japanischen Stadt Nagoya gestiftet. Dahlke ist an einer unbekannten Stelle des Gartens beigesetzt. Von der buddhistischen Gartenanlage ist es nicht weit zur weltlichen Gartenstadt. Landschaftsarchitekt Ludwig Lesser hatte das Konzept nach englischem Vorbild entworfen. Die Anlage wurde rund um das neue Bahnhofsgebäude der Berliner Vorortbahn angelegt. 1910 wurde die Einweihung des Ortes gefeiert. Anfangs wurden nur wenige Häuser gebaut, dann brach der Erste Weltkrieg aus. Der größte Teil der Wohnanlagen wurde zwischen den beiden Weltkriegen errichtet. brautkleider 2012
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Bibliothek und Meditationsraum stehen Besuchern offen.
Die Bebauung des nordöstlichen Teils der geplanten Siedlung wurde aber nie verwirklicht. Die Straßen waren jedoch schon gepflastert und Gehwege mit Straßenbäumen angelegt worden. So entstand das Kuriosum, dass man heute durch den Frohnauer Forst auf gepflasterten Wegen wandern kann. Ein anderer Plan aus den 1930er Jahren wurde fallen gelassen: der nördliche Teil des Berliner Autobahnrings sollte durch dieses Waldstück führen.
Im Norden Frohnaus entstand dann 1938 die Invalidensiedlung. Der Haupteingang lag im Norden in Richtung des in Brandenburg liegenden Ortes Hohen Neuendorf. Die Anlage ging aus dem seit 1748 bestehenden Invalidenhaus hervor. Heute bietet die Stiftung Invalidenhaus behinderten Menschen in der Siedlung Wohnraum an. Rund 50 Mehrfamilienhäuser mit 180 Wohnungen stehen zur Verfügung.
Das heute etwa 17 000 Einwohner zählende Frohnau grenzt direkt an den im Land Brandenburg liegenden Kreis Oberhavel. Im Osten und Nordosten stößt der Ortsteil an die Gemeinde Glienicke/Nordbahn.

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2012年3月10日星期六

Stil statt Luxus

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Eine bibliophile Hommage an das legendäre Seiler-Hotel «Glacier du Rhône»

Als mit Autos noch kutschiert wurde: Ankunft beim Hotel «Glacier du Rhône», 1913. (Bild: Keystone / Photopress-Archiv)Zoom
Als mit Autos noch kutschiert wurde: Ankunft beim Hotel «Glacier du Rhône», 1913. (Bild: Keystone / Photopress-Archiv)
Urs Hafner
Erfahrungsberichte aus dem Paradies gibt es bekanntlich keine, aber wenn der dortige Aufenthalt nur halb so beglückend ist wie der in einem schönen Hotel, spricht nichts dagegen, dereinst an der himmlischen Pforte um Einlass zu bitten. An der irdischen Rezeption gestaltet sich dieser Vorgang einfach – sofern man über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt. Man bezahlt, und schon ist man mittendrin im guten Leben, aller Alltagssorgen enthoben: kein Einkaufen, kein Schmutz, keine Altlasten – nur leider nicht für die Ewigkeit.

Das Ganze und die Details

Die Hotellerie der Extraklasse, die nicht mit möglichst vielen Sternen auf der Visitenkarte identisch sein muss, wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von zwei Oberwallisern geprägt, die beide noch Ziegen gehütet haben sollen, bevor sie sich als Dienstleister des globalen Grossbürgertums und Adels etablierten: Cäsar Ritz und Alexander Seiler. Während Ersterer seine Karriere in Frankreich, London und Deutschland vorantrieb, schufen sich Seiler und seine männlichen wie weiblichen Nachkommen ihr exquisites Hotelimperium in der Schweiz, hauptsächlich in Zermatt.
Mark Andreas Seiler, einer der Urenkel des Alexander Seiler, führt kein Hotel mehr. Er hält die Tradition der Dynastie, der er entstammt und sich zugehörig fühlt, am Leben, indem er die Erinnerung an sie bewahrt: mit einem – wie es sich geziemt, möchte man fast sagen – aussergewöhnlichen Prachtband, der mit dem Grossformat DIN-A3, einem Gewicht von über sechs Kilogramm, einer Fülle hervorragender bildlicher Reproduktionen sowie einer höchst gediegenen Gestaltung aufwartet. Auch die Texte zeugen davon, dass dem Autor die berufliche Tätigkeit seiner Vorfahren nicht nur Familien-, sondern auch Herzensangelegenheit ist. Noch die unscheinbarsten Details – Zeitungsannoncen, Speisekarten, lobende Worte illustrer Gäste – hat er zusammengetragen, um daraus das unternehmerische Ethos und den Pioniergeist seiner Familie sowie den Glanz der verschwundenen Gründerzeit des alpinen Tourismus herauszulesen.
Im Mittelpunkt des Bandes steht die Geschichte des in den 1830er Jahren in Gletsch – heute eine kleine, auf 1800 Metern gelegene Gommer Siedlung, die aus nicht viel mehr als aus den Hotelgebäuden und dem Bahnhof besteht – am Fusse des Rhonegletschers erbauten legendären Hotels «Glacier du Rhône». Allerdings folgt der Autor der Geschichte nur bis zum Jahr 1984, als die Familie Seiler das witterungsbedingt jeweils nur in den Sommermonaten geöffnete und unrentabel gewordene Hotel aufgab, das noch immer existiert und wieder in Betrieb ist. Die Attraktion des von den Seilers kurzerhand mit dem Grundstück erworbenen Gletschers, der für die Gäste mit hauseigenem Strom illuminiert wurde, sowie die sich in Richtung Furka und Grimsel verzweigenden Passstrassen trugen massgeblich zum Aufschwung des Hotels bei. In dessen Blütezeit labten sich die Besucher, die per Postkutsche, später per Saurer-Bus und eigenes Automobil aus der ganzen Welt an- und weiterreisten, an der Körper und Geist stärkenden Alpenluft. Doch die touristischen Gepflogenheiten veränderten sich schon seit der Jahrhundertmitte zuungunsten des Hotelbetriebs, und der Gletscher schmilzt schon länger stetig aus Gletsch weg.brautkleider 2012

Ein kultiviertes Haus

Die kurz vor dem Seilerschen Rückzug aus Gletsch gemachten Fotografien vom Innern des Hotels erlauben mit den präzisen Bildbeschreibungen einen Einblick in eine Welt, die nicht in der puren Lust an dummem Luxus schwelgte, sondern ihren eigenen kultivierten Stil ausbildete: einen von jeglicher Anbiederung freien, aufrichtigen Respekt für den Gast, die Pflege auch des scheinbar Ephemeren (der Concierge trug eine massgeschneiderte Uniform), die Sorgfalt im Umgang mit den hochwertigen Materialien des Interieurs. Über die Jahrzehnte trugen die Besitzer eine originelle und wertvolle Antiquitätensammlung zusammen, die sich mit ihren Stichen, Gemälden und Möbeln organisch ins Hotel-Ganze gefügt haben muss.
Mark Andreas Seiler ergreift deutlich Partei für seine Vorfahren; anders hätte er die opulente Hommage kaum in dieser Form zusammenstellen können. Hat der Leser diesen Umstand akzeptiert, lässt er sich von diesem Prachtband willig zum Stöbern und visuellen Flanieren verführen. Man kommt sich fast, denkt man sich, wie in den Gängen des früheren Hotels vor, die zahllosen Schätze bestaunend und immer wieder neue Entdeckungen machend.
 
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2012年3月9日星期五

Die Sims 3: Showtime ab heute im Handel

Post by (schmuck) Mar 2012

Die Talentshows überfluten das Fernsehen und immer neue Bands und Künstler kämpfen um die Spitze der Charts. Nun kommt das Karriere-Fieber im Showbusiness auch in die Welt von Die Sims 3. Ab heute ist die neuste Erweiterung zum aktuellen Teil der Simulations-Serie erhältlich und bietet den Spielern einige neue berufliche Möglichkeiten für ihre virtuellen Schützlinge.
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In Die Sims 3 können die Spielfiguren allerlei verschiedene Berufswege einschlagen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Im neuen Erweiterungspack Die Sims 3: Showtime wird allerdings der Weg des Bühnenkünstlers genauer betrachtet und erlaubt es dem Spieler eine Karriere beispielsweise als Sänger, DJ, Magier oder Jongleur zu verwirklichen. Da aber noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, muss der Sim viel üben und mit kleinen Auftritten Bekanntheit gewinnen.

Sobald ein gewisses Maß an Professionalität erlangt und der eigene Name bekannt gemacht wurde, landen die ersten Verträge im Briefkasten und eine eigene Bühne kann gestaltet werden. Nebelmaschinen, Lasershows und vieles mehr lassen die Show spektakulär wirken und verbessern die Reaktionen des Publikums.


Neue Social Community-Features erlauben es, mit Freunden zusammen auf Tournee zu gehen und so Kritiken und Belohnungen zu erhalten. Zusätzliche Spielinhalten können auf diese Weise freigeschaltet werden und die Zufriedenheit des Sim erhöht sich bei Erfolg natürlich auch.

Für diesen Erfolg kommt es allerdings darauf an, die richtigen Talente zu fördern, denn nicht jeder Sim ist zum Sänger geboren oder besitzt das nötige Feingefühl um die Menge mit Illusionen zu verzaubern. Ist einmal die passende Ausrichtung gefunden, heist es üben, üben und nochmals üben denn man sollte seinen Sim beispielsweise erstmal zuhause mit dem Mischpult vertraut machen, bevor man ihn in eine Disko schickt. Durch schlechte Performance kann die Karriere nämlich auch einen starken Dämpfer bekommen, und den Rum zunichte machen.

Das Erweiterungs-Pack Die Sims 3: Showtime ist ab Heute für PC und Mac erhältlich und gleichzeitig in einer Katy Perry Collector's Edition verfügbar. Diese enthält neben dem Spiel noch zwei Gitarren-Plektrum-Repliken, ein Katy Perry Poster sowie Ingame-Material zum Herunterladen, darunter Kleidung, eine Gitarre, eine Frisur und Bühnenrequisiten im Katy Perry Stil.

Wer das Hauptspiel Die Sims 3 noch nicht besitzt kann zudem ein Bundle mit der Erweiterung namens "Die Sims 3 Plus Showtime" erstehen.Wenn Sie an paar schmuck interessiert sind,bitte besuchen unsere Website: schmuck billig

2012年3月8日星期四

Stil und Sound in perfekter Harmonie: HARMAN stattet die neue A-Klasse von Mercedes-Benz mit …

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Genfer Autosalon – Beim diesjährigen Genfer Autosalon enthüllt Mercedes-Benz seine neue A-Klasse. In Zusammenarbeit mit HARMAN (NYSE: HAR), dem führenden Anbieter für Premium-Infotainment- und Audio-Lösungen weltweit, hat das Auto nicht nur eine optische, sondern auch eine akustische Wiedergeburt erlebt. Das Sound-System von harman/kardon, einer Marke der HARMAN-Gruppe, bietet zwölf leistungsstarke Lautsprecher, die präzise im Hinblick auf maximale Klangqualität positioniert sind. Jede der vier Türen ist mit einem 165-mm-Tief-Mitteltöner aus ALumaprene ausgestattet. In den D-Säulen befinden sich zusätzlich zwei 80-mm-Surround-Mitteltöner aus ALumaprene. Darüber hinaus wurde ein 80 mm starker Alumaprene Mitteltöner als Center in das Armaturenbrett eingebaut. Die Spiegeldreiecke und Hintertüren beherbergen vier Hochtöner für die akkurate Wiedergabe kritischer Töne. Der 168 mm starke Double Voice Coil Subwoofer in geschlossener Box sorgt jederzeit für satte Bässe. Und die leistungsfähigen 450-Watt-DSP-Verstärker mit Surround-Tonbearbeitung Logic 7 können individuell über neun Kanäle eingestellt werden. Damit haben harman/kardon und Mercedes-Benz wieder einmal ausgezeichnete Performance und Qualität mit Technologie der Spitzenklasse kombiniert.
“Mercedes-Benz und unsere Marke harman/kardon passen perfekt zusammen”, erklärte Dinesh Paliwal, Vorsitzender, Präsident und CEO von HARMAN. “Mit dem hervorragenden Sound-System von harman/kardon trägt Mercedes-Benz zur neuen Lifestyle-Positionierung der A-Klasse bei.”
Die Membrane und Magnetsysteme in ALumaprene-Lautsprechern unterscheiden sich aufgrund ihrer größeren Dynamik von herkömmlichen Geräten. ALumaprene bietet ähnlich hervorragende Eigenschaften wie Lautsprecher aus gewobenen Aramidfaser-Membranen, besteht jedoch aus einem speziell entwickelten Polymer der neuesten Generation. Die besonders leichten Module weisen hervorragende Dämpfungsmerkmale auf, die Resonanzen auf ein Minimum beschränken. Dies ermöglicht einen außergewöhnlich gut kontrollierten Frequenzgang, wie er nur mit High-End-Schallwandlern erzielt werden kann. Das Ergebnis sind kraftvolle Bässe, natürliche Mitten und glasklare Höhen.
Die Multikanal-Surround-Sound-Technologie Logic 7 hat einen neuen Standard an akustischer Präzision und Authentizität gesetzt und zu einem völlig neuen Raumklanggefühl im Fahrzeug beigetragen. Diese einzigartige Technologie ermöglicht authentischen, dreidimensionalen Klanggenuss auf allen Sitzplätzen in jedem Fahrzeug. Logic 7 bedient sich einer ausgeklügelten Matrix und eigens entwickelter, digitaler Algorithmen, um normale Zweikanal-Stereoaufnahmen in naturgetreuen, atmosphärischen Mehrkanal-Surround-Sound zu verwandeln. Instrumente und Stimmen begeistern mit Konturenschärfe, Körper sowie präziser Ortbarkeit, und selbst filigranste Details werden hörbar. brautkleider 2012
HARMAN (www.harman.com) entwickelt, produziert und vermarktet ein umfangreiches Spektrum an Audio- und Infotainment-Lösungen für den Automotive-, Consumer- und Professional-Markt, unterstützt durch 15 führende Marken wie AKG®, Harman Kardon®, Infinity®, JBL®, Lexicon® und Mark Levinson®. Das Unternehmen genießt die Anerkennung von Audiophilen mehrerer Generationen und stattet führende professionelle Entertainer sowie deren Veranstaltungsorte aus. Weltweit sind heute mehr als 25 Millionen Fahrzeuge unterwegs, die mit HARMAN Audio- und Infotainment-Systemen ausgestattet sind. HARMAN beschäftigt in Nord- und Südamerika, Europa und Asien rund 13.000 Mitarbeiter und verzeichnete innerhalb der letzten zwölf Monate einen Umsatz von 4,2 Milliarden US-Dollar (Stand: 31. Dezember 2011). Die Aktien des Unternehmens werden an der New Yorker Wertpapierbörse unter dem Kürzel NYSE: HAR gehandelt.

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2012年3月7日星期三

"Ich mag alles, was keinen Stil hat"

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Er ist wohl der bedeutendste deutsche Maler der Gegenwart. Und wie nur wenige Künstler von Rang, entzieht sich Gerhard Richter einer Einordnung. Er ist keiner erkennbaren Tradition verpflichtet. Die Bandbreite seines Schaffens, das die Neue Nationalgalerie Berlin in ihrer Retrospektive zu seinem 80. Geburtstag mit etwa 140 Gemälden würdigt, reicht von den unscharfen, nach Fotovorlagen entstandenen frühen Werken über monochromatische bis hin zu abstrakten Bildern sowie Glas- und Spiegelarbeiten.brautkleider 2012
Gerhard Richter ist sich in seinem Schaffen immer treu geblieben, häufig mit einer schmerzvollen Radikalität. Er will bewusst "stillos" sein und ist damit für die Gegenwartskunst schon wieder stilprägend. Radikal kommt vom Lateinischen "radix", die Wurzel. Richter geht an die Wurzeln des von ihm Wahrgenommenen und nimmt in Kauf, missverstanden zu werden. Er weicht der Realität nicht aus, selbst wenn ihre Darstellung polarisiert. Mit keinen anderen Bildern hat er den Nerv der Zeit so empfindlich getroffen wie mit dem Stammheim-Zyklus von 1988, in dem er die toten RAF-Mitglieder Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin, Andreas Baader und Holger Meins in monochromem Grau abbildet. In diesen Bildern wird deutlich, dass Kunst anstößig sein muss, um anzustoßen. Sie wurden bei ihrer Veröffentlichung als "unfassbar schön, krass und banal" empfunden - und zwar alles auf einmal. Kein schlechtes Zeichen, wenn Kunst wirken will. Die Bilder fordern den Betrachter zu einer Stellungnahme heraus. Man kann an ihnen nicht teilnahmslos vorbeigehen.
Richter ist aber auch ein Meister des Schönen, manchmal Romantischen. In der Ausstellung finden sich unscharfe, in diesiges Licht getauchte Landschaftsbilder und Seestücke, die atmosphärisch Assoziationen an Caspar David Friedrich auslösen. Sie verdeutlichen, Richter ist nicht nur Kopfmensch, er hat auch Empathien. Ihn interessieren die Menschen. Er ist neugierig auf sie. In seinen Porträts zeigt sich ein Menschenbild, das von der Zeit geprägt ist, das Vorbild sein kann oder reines Abbild. Von Heinrich von Kleist stammt die Erkenntnis der "Verfertigung des Gedankens beim Schreiben", wonach nicht alles nach einem im Kopf vorliegenden Plan verläuft. Gerhard Richters Postulat ist noch radikaler. "Wenn ich ein abstraktes Bild male, weiß ich weder vorher, wie es aussehen soll, noch während des Malens, wohin ich will, was dafür zu tun wäre." Das klingt ein wenig kokett, belegt doch die Qualität seiner Bilder, dass sie immer auch mit der Absicht geschaffen wurden, eine wirklichere Wirklichkeit zum Erscheinen zu bringen. Denn Richters Bilder präsentieren, wie es der Kunsthistoriker Dietmar Elger subsumiert, eine "Realität aus zweiter Hand", die eine neue Form von Authentizität hat.
Gerhard Richter steht mit 80 Jahren im Zenit seines Schaffens. Seine Weltgeltung ist unbestritten, seine Bilder erreichen Spitzenpreise. Gerade erst erzielte bei Sotheby's ein "Abstraktes Bild" (849-3) den Rekordpreis von 15,3 Millionen Euro. Richter nennt das "absurd". Wir sagen: Chapeau!

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2012年3月6日星期二

ots.Video: Der neue Audi A3 - Innovation mit Stil

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Ingolstadt (ots) - 1996 hat Audi mit dem A3 das Segment der Premium-Kompakten eröffnet - jetzt rollt die dritte Generation des Erfolgstyps an den Start. Der neue A3, der sein Debüt auf dem Genfer Automobilsalon 2012 gibt, ist ein Hightech-Automobil voller Innovationen in allen Bereichen. Versionen mit Hybrid-, und alternativen Antrieben wie Erdgas- und Audi e-gas-Antrieb befinden sich in der Entwicklung. Noch 2012 wird eine Version mit dem besonders effizienten 1.6 TDI-Motor in den Markt starten, die lediglich 3,8 Liter Diesel/100 km verbraucht, entsprechend 99 g/CO2.
Die Audi ultra Leichtbautechnologie verhilft der attraktiven Karosserie des Dreitürers zu niedrigem Gewicht - gegenüber dem Vorgänger ist der A3 um bis zu 80 Kilogramm leichter geworden. Das Fahrwerk ist sportlich-agil abgestimmt. Die Motoren sind kraftvoll und zugleich höchst effizient, der Innenraum bietet ein Ambiente stilvoller Dynamik. Bei den Fahrerassistenzsystemen und beim Infotainment hält der neue A3 ein Portfolio an Technologien bereit, das die Maßstäbe im Segment neu definiert. brautkleider 2012
Das Design macht den sportlichen Charakter des neuen A3 sichtbar, es lässt den 4,24 Meter langen Dreitürer kraftvoll auf der Straße stehen. Scharfe Kanten fassen spannungsvoll gewölbte Blechflächen ein. Der Radstand ist - bei einer gegenüber dem Vorgänger identisch gebliebenen Außenlänge - auf 2,60 Meter gewachsen, die C-Säule steht ähnlich flach wie bei einem Coupé. Der für Audi typische Singleframe- Kühlergrill dominiert die Front.

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2012年3月5日星期一

Der letzte Schlick aus dem Boden

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Ölkonzerne und Kanadas Regierung setzen auf eine Teersand-Bonanza. Die Pipeline-Träume könnten zu Rohrkrepierern werden

Die Ölindustrie und die kanadische Regierung wittern das große Geschäft mit den Teersanden, die unter der Provinz Alberta liegen. Um in ganz großem Stil fördern zu können, müssten Pipelines erweitert oder neu gebaut werden. Doch dagegen regt sich Widerstand.
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Blick über das Burrard-Inlet mit Öltankern.
Die Aussicht an Vancouvers Wasserfront in der Nähe des Büroviertels ist spektakulär: Man steht am Burrard-Inlet - einem mächtigen Fjord, der die Zwei-Millionen-Einwohner-Metrople am Pazifik in das urbane Zentrum im Süden und die Vororte Nord- und Westvancouver teilt. Am Südufer ragen rote Kräne in den Himmel, davor stapeln sich im Hafen bunte Container. Im Hintergrund die Bergkulisse.
Langsam schieben sich gewaltige Tanker durchs Bild. Diese beunruhigen Ben West. Aus dem Büro der Umweltorganisation Wilderness Committee, für die er seit einigen Jahren die Klimakampagnen betreut, schaut er direkt auf das Burrard-Inlet. Im Moment passieren pro Jahr 97 Öltanker den Fjord. Jeder ist mit 700 000 Barrel (à 159 Liter) beladen. Wie Zeitbomben gleiten sie durchs Wasser. »Es kann immer zu einer Ölkatastrophe kommen«, sagt der Kanadier.brautkleider 2012

Das Öl, das die Tanker weitertransportieren, kommt über eine Rohrleitung an den Pazifik, die seit 2005 dem US-Unternehmen Kinder-Morgan gehört. »Die Transmountain Pipeline war zu Beginn der 1950er Jahre gebaut worden, um die Westkanadier mit Öl aus der Nachbarprovinz Alberta zu versorgen«, erklärt West. Seit etwa 15 Jahren aber hat in Alberta das Geschäft mit dem Teersand kräftig angezogen. Aus dieser zähen Mischung aus Sand, Öl, Ton, Wasser und dem teerähnlichen Stoff Bitumen ließen sich nach heutigem Stand der Technik 174 Milliarden Barrel Rohöläquivalent pressen. Nach Saudi-Arabien ist Alberta somit das zweitgrößte Ölabbaugebiet der Welt. Bei einem Barrel-Preis von derzeit rund 125 US-Dollar sind die Gewinnmöglichkeiten trotz der kostspieligen Förderverfahren enorm. Die Ölindustrie hat dies längst gewittert.
»Dabei kratzen wir wirklich den letzten Schlick aus dem Boden«, meint West. »Die Folgen für das Klima, die mit der Ölgewinnung verbunden sind, können wir nicht mehr umkehren.«
Albertas Teersande liegen unter einer Waldfläche, die 140 000 Quadratkilometer im Norden der Provinz ausmacht. Um an den kostbaren Energierohstoff zu kommen, muss die riesige Waldfläche zunächst abgeholzt werden. Dann wird in einem sehr aufwendigen Verfahren das Öl aus der zähen Masse herausgewaschen, wozu diese stark erhitzt werden muss. »Dazu werden große Mengen Erdgas verbrannt«, erklärt Ben West und nennt im Schnelldurchgang eine Reihe kompliziert klingender chemischer Fachbegriffe. »Im Grunde heißt dies, Unmengen eines Energieträgers einzusetzen, um einen anderen überhaupt gewinnen zu können«, fasst der lässig gekleidete Endzwanziger zusammen.
Unterm Strich bleibt eine gewaltige Klima-Negativbilanz: Der Ausstoß an Kohlendioxid ist drei bis vier Mal so hoch wie bei der Ölgewinnung aus konventionellen kanadischen Quellen. Beim UN-Klimagipfel im Dezember in Durban waren die Teersande denn auch ein großes Thema. Kurz danach verkündete die kanadische Regierung den Austritt aus dem Kyoto-Protokoll, welches die Verpflichtung zur Senkung des CO2-Ausstoßes beinhaltet. Dem konservativen Premierminister Stephen Harper sind die zu erwartenden Ölmilliarden ganz offenbar wichtiger als das Weltklima.
Doch so ganz problemlos entwickelt sich das Geschäft nicht. In der EU wird derzeit über Klimaauflagen diskutiert, die im Endeffekt auf einen Importstopp für Öl aus Teersand hinauslaufen würden. Auch mit den USA gibt es Probleme: Eigentlich möchte die kanadische Firma TransCanada über eine 2700 Kilometer lange Pipeline namens Keystone XL die Ölfelder in Alberta mit Raffinerien in Texas verbinden. Nach Protesten von Umweltschützern legte US-Präsident Barack Obama das Projekt jedoch im vergangenen Jahr auf Eis. Wie in der vergangenen Woche mitgeteilt wurde, darf nun das Teilstück zwischen den US-Bundesstaaten Oklahoma und Texas gebaut werden - womit jedoch Ölgebiete im Mittleren Westen der USA erschlossen werden sollen.
 
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2012年3月3日星期六

Die Ditib muss ihren Stil ändern

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Die Zentralmoschee in Ehrenfeld soll im Sommer fertig sein. Das ist die gute Nachricht für Köln. Doch die Ditib muss rasch an ihrem Umgang mit der Öffentlichkeit arbeiten. Denn von einem guten Willen des Bauherrn war bislang kaum etwas zu spüren. Anstoß – der Kommentar.

KS Moschee
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Die Kölner Moschee in Ehrenfeld im März 2012. (Bild: dpa)
Es ist eine gute Nachricht, dass die Kölner Zentralmoschee nun tatsächlich zügig zu Ende gebaut und im Juli oder August dieses Jahres eingeweiht werden soll. Der mächtige sakrale Bau, der sich an einer der Kölner Hauptverkehrsachsen erhebt, ist bereits jetzt über seine ursprüngliche Bedeutung als Gotteshaus hinaus zu einem Symbol geworden über den Umgang miteinander. Nun geht es zumindest geordnet weiter. Die Einigung ist vor allem Verdienst des ehemaligen Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma. Er hat eine verfahrene Situation, die durch Verbitterung, Sprachlosigkeit und Verärgerung gekennzeichnet war, in eine, wenngleich fragile, so doch zumindest einigermaßen tragfähige Einigung überführt. Wie viele Einzelgespräche neben den großen Verhandlungsrunden dafür notwendig waren, mag man sich nicht vorstellen. Nun ist sogar der Architekt Paul Böhm, dessen Handschrift das voluminöse Außenkleid trägt, wieder an Bord. Die Angelegenheit ist so geordnet, dass Böhm weiter als Berater tätig ist, während die Gerichte über etwaige Baumängel entscheiden. Zu hoffen bleibt, dass das einigermaßen tragfähig ist.
brautkleider 2012
Der Moschee-Bauherr, die Türkisch-Islamische Union (Ditib), stößt in Köln auf breiten guten Willen. Dem Ziel, den Moscheebau in Anstand und Würde zu beenden, wird partei-politisches Klein Klein geopfert. Der ehemalige OB arbeitet Hand in Hand mit seinem Nachfolger Roters und dem Ehrenfelder Bezirksbürgermeister (beide SPD) zusammen und was Architekt Böhm an öffentlicher Kränkung durch die Ditib einstecken musste, will ebenfalls verkraftet sein.
Und auch die Kölner Bürger, durch schleppende Giga-Baustellen in der Stadt abgehärtet, schauen abwartend zu. Alles in allem ist dies ein gewaltiger Vertrauensvorschuss. Hoffentlich erkennt man dies auf Seiten der Ditib, die in der jüngeren Vergangenheit entweder durch völliges Schweigen und Abtauchen auffiel oder durch einen eher krawalligen Umgang mit der Öffentlichkeit und deren Vertreter. Dauerhaft ist ein solcher Stil nur schwer vorstellbar. Und wenn der Vertreter der Ditib auf der Pressekonferenz am Freitag am eigenen Verhalten in den vergangenen Monaten keinen Fehler sehen mag, stimmt das nicht zuversichtlich.
Noch hat Köln seinen Moschee Beirat und der den unermüdlichen Fritz Schramma. Aber was wird, wenn die Moschee fertig gestellt ist? Bleibt der Beirat? Oder hat er dann seine Schuldigkeit für das große Ziel getan? Wird die Moschee tatsächlich zu einem Ort der Begegnung? Spiegeln die Geschäfte im Basar dies und die Veranstaltungen in dem Gotteshaus? Es scheint, als sei man etwas ausgeliefert, das bislang wenig bis kaum spürbar war: dem guten Willen der Ditib.


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2012年3月2日星期五

Internet: Niederländer sollen 1,7 Millionen ergaunert haben

Post by (abendkleider online) Mar 2012

KRIMINALITÄT Niederländer sollen 1,7 Millionen Euro ergaunert haben / Auch Lampertheimer betroffen
Computerkriminalität ist auf dem Vormarsch. Erst im Mai letzten Jahres hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) die Polizeiliche Kriminalstatistik vorgestellt. Befund: Im Vergleich zum Vorjahr sind die Delikte im Bereich der Internetkriminalität um zwölf Prozent gestiegen. Davon machten im Jahr 2010 allein Betrugsdelikte die Hälfte aller erfassten Straftaten aus - Tendenz steigend. Zuletzt erreichte auch diese Zeitung eine Meldung über einen Lastschriftbetrugsvorgang. Bei einem Lampertheimer wurde zweimal ein Betrag in Höhe von 19,95 Euro von einem sogenannten Petrus Egidius Knabben abgehoben, angeblich für eine „Mobile App“, wie der Verwendungszweck auf dem Kontoauszugsausdruck verrät. Wer verbirgt sich dahinter?
Achim van Remmerden, Pressesprecher der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim in Lingen, bestätigt, dass es sich hierbei um ein bundesweites Betrugsverfahren handelt. „Unsere Polizei und die Staatsanwaltschaft Osnabrück haben ein Konto mit einer Summe von 1,7 Millionen Euro beschlagnahmt“, erläutert er. Verdächtigt werden hierbei zwei Niederländer, der 62-jährige Petrus Egidius K. aus Rotterdam und die 65-jährige Elisabeth Louise R. aus Amsterdam. Beide stehen im Verdacht, die „Geschäfte“ über ein Geldinstitut in Lingen abgewickelt und als Firmenanschrift eine fingierte Adresse angegeben zu haben. „Der Kontakt zu den niederländischen Kollegen läuft auf Hochtouren“, sagt van Remmerden.
Wo kommen die Bankdaten her?brautkleider 2012
Auf den Fall aufmerksam geworden ist die Commerzbank in Lingen, die seit dem 14. Februar vermehrt Rücklastschriften des Verdächtigen Knabben bemerkt hat und die Staatsanwaltschaft kontaktierte. Wie die Fachzeitschrift „Computerbild“ am 20. Februar meldete, soll es sich um ebenjenen Unternehmer Petrus Egidius Knabben handeln, dessen Firma unter dem Namen „Arthur & Anderson“ mit Sitz in Lingen gemeldet sei. Mehreren Medienberichten zufolge soll es sich dabei um eine Briefkastenfirma handeln. Doch woher hatte besagter Knabben überhaupt die Bankverbindungsdaten? „Dazu können wir nach derzeitigem Ermittlungsstand noch nichts sagen“, meint van Remmerden. Dennoch sei es kurios, dass selbst solche Bürger betroffen gewesen seien, die gar kein Handy besitzen.
Immerhin: Von dem anfänglich prall gefüllten Konto in Lingen (1,7 Millionen Euro) ist nicht mehr viel übrig geblieben. „Momentan befinden sich dort nur noch 200 000 Euro“, bestätigte der Pressesprecher. Im Kreis Bergstraße haben nach Auskunft des Polizeipräsidiums Südhessen bisher zehn Personen Anzeige erstattet.
 
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2012年3月1日星期四

Armer Teufel Antichrist

Post by (abendkleider online) Mar 2012

Der Beelzebub mag's billig: 34 Millionen spielte "Devil Inside" in der Startwoche in den USA flott ein - bei einer Million Produktionskosten. Davon abgesehen ist bei dem Horrorfilm im wackligen Pseudo-Doku-Stil nichts geglückt.
brautkleider 2012
Dass der Dämonen- und Exorzistengrusler "Devil Inside - Keine Seele ist sicher" in den USA erst mal ein Starterfolg wird, war abzusehen, denn auf die Fans von Horrorfilmen in Amateurvideo-Ästhetik können sich die Produzenten verlassen. "Found Footage" ist im Schauergenre der Fachbegriff für sensationelle Kassenhits wie "Blair Witch Project" von 1999 und "Paranormal Activity" von 2007: Zum Spottpreis hergestellte Filme, die so tun, als wären sie aus vorgefundenen Original-Doku-Quellen zusammengesetzt, in der Regel aus dem Nachlass von Filmemachern, mit denen es ein schlimmes Ende genommen hat. So besteht "Devil Inside" hauptsächlich aus Material des Kamera-Reporters Michael, dazu aus angeblichen Psychiater-, Polizei- und TV-Aufzeichnungen.
Im Oktober 1989 meldet sich die verstörte Maria Rossi beim Notruf: Sie hat drei Menschen umgebracht. Die Videoaufnahmen der US-Provinz-Polizei dokumentieren ein Schlachtfeld, die Regionalnachrichten berichten über den Mord an drei Geistlichen. Zwanzig Jahre später sucht Isabella, Marias Tochter, nach den Gründen für den Blutrausch ihrer Mutter. Die sitzt mittlerweile, schuldunfähig wegen geistiger Umnachtung, in einer klerikalen Klapsmühle in Rom. Um zu vertuschen, dass seinerzeit eine Teufelsaustreibung fatal schiefging, hat der Vatikan nämlich die gleich von mehreren Dämonen besessene Maria aus dem Verkehr gezogen. Für eine Filmdokumentation reist Isabella (Fernanda Andrade) mit ihrem Ein-Mann-Team Michael (Ionut Grama) nach Italien, doch die Konfrontation von Mutter und Tochter verläuft frustrierend. Dafür findet Isabella schnell in der Vatikanschule für Exorzismus Anschluss beim Priesternachwuchs, der als Guerilla-Einheit dem Satan auf der Spur ist. Vor allem Ben (Simon Quarterman) sticht als attraktivster Priester seit Richard Chamberlain ("Die Dornenvögel") heraus.

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