2011年8月24日星期三

Gysi distanziert sich von Linke-Chefs

Post by (brautkleider günstig) August 2011

Die Linke-Vorsitzenden Lötzsch und Ernst stoßen mit ihrem schwärmerischen Geburtstagsgruß an Fidel Castro auch bei einem prominenten Parteifreund auf Unverständnis: "Mein Stil ist es nicht", sagte Bundestagsfraktionschef Gysi über die Botschaft an den kubanischen Revolutionsführer. 
Berlin - Die Linke hat ihre ganz eigene Kuba-Krise - und Fraktionschef Gregor Gysi übt in der Debatte deutliche Kritik am Führungsduo Gesine Lötzsch und Klaus Ernst. Die beiden hatten dem kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro überschwänglich zum 85. Geburtstag gratuliert . "Mein Stil ist es nicht. Ich hätte es auch anders geschrieben", sagte Gysi am Sonntagabend in der ARD. Gysi bekräftige aber auch die Verdienste Castros. Dieser habe unter anderem ein Gesundheits- und ein Bildungssystem aufgebaut, "das vorbildlich war für ganz Lateinamerika". Immer, wenn er in Kuba sei, sage er aber auch: "Sie brauchen jetzt dringend, dringend politische Reformen, die die ganze Gesellschaft demokratisieren."

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Lötzsch und Ernst hatten in ihrem Geburtstagstelegramm keine kritischen Worte über die Lage der Menschenrechte in dem Land verloren - und damit Kritik in den eigenen Reihen ausgelöst. Auch die politische Konkurrenz reagierte empört: "Die Äußerungen der Linkspartei werden immer skandalöser", sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe der "Welt". "Dass die Parteiführung einem Menschenschinder wie Fidel Castro huldigt, aber die Vereinbarungen frei gewählter Regierungen in der Wirtschaftspolitik als Besatzungsmacht verhetzt, zeigt, dass der Linkspartei alle demokratische Koordinaten fehlen."
Scharfe Kritik äußerte auch Markus Löning (FDP), Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung: "Angesichts von 50 Jahren Menschenrechtsverletzungen auf Kuba zeigt dieser Brief, wie wenig die Linke von der Freiheit hält."

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