2011年8月11日星期四

Schulmuseum kommt bald ins Kino

Post by (brautkleider günstig) August 2011

Dreharbeiten für den Spielfilm "Tom und Hake" / Franz Buchrieser spielt den strengen Lehrer / 30 Kinder als Komparsen dabei.
  1. Mit strengem Blick: Franz Buchrieser spielt den Lehrer Foto: cornelia weizenecker

OFFENBURG. Das Schulmuseum Zell-Weierbach ist nicht nur ein Publikumsmagnet in Offenburg, es kommt jetzt auch ins Kino: Derzeit laufen Dreharbeiten für den Spielfilm "Tom und Hake" im Stil von Tom Sawyer und Huckleberry Finn.
Emely ist eines von 30 Kindern aus der Ortenau, die für den Spielfilm "Tom und Hake" als Komparsen ausgewählt wurden. Die seitlichen Haarsträhnen des zehnjährigen Mädchens wurden hoch gerollt und zu einer altmodischen Schulmädchenfrisur gesteckt. "Irgendwie schön", sei ihre Frisur, meint Emely Saiger aus Ottenheim. Doch der Rock, der Schurz, die Kniestrümpfe und die Strickweste, die sie anziehen musste, gefallen ihr nicht, "alles zu wild gemischt". Richtig wohl scheint sich das Mädchen, das schließlich im 21. Jahrhundert geboren wurde, in ihrem Outfit nicht zu fühlen. Der Kinofilm, der an das amerikanische Vorbild – die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn – anlehnt, spielt in den Fünfzigern. Gesprochen wird in bayrischem Dialekt. Drehort für die Filmszenen im Klassenzimmer ist allerdings das Schulmuseum im badischen Zell-Weierbach. "Jedes Detail stimmt hier", schwärmt Raphael Wallner, der Produktionsassistent. Einen besseren Drehort gebe es nicht. Drinnen,, im historischen Klassenzimmer, wird zum x-ten Mal die Szene mit der Karte nach Schulstundenende gedreht. Disziplin fordert der Regisseur vom Team und auch von den Kindern. Schauspieler Franz Buchrieser, dem die Rolle auf den Leib geschrieben zu sein scheint, spielt geduldig den dominanten Lehrer. "Für die Kinder ist Schule Alltag", sagt Wallner. Vor 60 Jahren ist Schule ganz ähnlich abgelaufen. Das Ganze werde hier nur in komischen Klamotten gedreht. Ganz so ist es allerdings nicht: An der Tafel im historischen Klassenzimmer ist etwas in alt-deutscher Schrift angeschrieben. Dass es um Infos über den Igel handelt, können die Kinder nicht lesen. Bernd Schneider hat dies auf die Wandtafel geschrieben, schließlich beherrscht der Museumsdirektor noch Wort und Schrift in Alt-Deutsch perfekt. Die Fenster sind mit milchiger Folie ab geklebt. Nebel wird mit einer Nebelmaschine produziert und ins Klassenzimmer geblasen – "wegen der Romantikwirkung".
Werbung

"Jedes Detail

stimmt hier."

Raphael Wallner, Produktionsassistent, über das Schulmuseum Zell-Weierbach
"Die Kinder müssen viel Geduld mitbringen", gibt der Produktionsassistent unumwunden zu. Die Filmszenen seien zwar kurz, doch es entstünden viele Wartezeiten. Eine Woche dreht das Team aus Bayern in Zell-Weierbach, bevor es zum nächsten Drehort nach Mühldorf in Bayern weitergeht. Auf dem Schulhof des alten Schulhauses sind unzählige Einsatzwagen stationiert. Eine Küche zur Verköstigung des Teams ist am Taglöhnerhaus aufgebaut worden. An diesem Tag sind 39 Frauen und Männer im Einsatz. Drei Betreuerinnen kümmern sich um die gecasteten Kinder.

Was der Spielfilm, der bis spätestens Frühjahr 2013 in die Kinos kommen soll, kostet, will Raphael Wallmer nicht sagen. Es sei aber ein "low budget" Film, also einer, der sich finanziell in einem bescheidenen Rahmen abspielt. Das Schulmuseum wird "eine kleine Spende" dafür erhalten, als Kulisse zu dienen. Eine Woche lang, von früh morgens bis spät abends, ist der Museumsdirektor vor Ort. Und bis alle Gegenstände hernach in den Nebenräumen wieder an Ort und Stelle verstaut sein werden, werden Ulrike und Bernd Schneider noch mal alle Hände voll zu tun haben. Wenn Sie an brautjungfernkleider interessiert sind,bitte besuchen unsere Website:abendkleider günstig

没有评论:

发表评论