Post by (abendkleider online) Dec 2011
WEIHNACHTSMARKT Ippesheimer begeistern mit ausgefallenen Kreationen
Klein, aber sehr fein war der Ippesheimer Weihnachtsmarkt, den örtliche Vereine und Gruppen mit viel Liebe und ganz viel Einfallsreichtum auf dem Kirchenvorplatz aufgebaut hatten. Dort gab es neben den Klassikern auch ausgefallene Handarbeiten und Leckereien, die man sonst kaum findet.
Die Ippesheimer Frauen präsentierten etwa gestrickte Schals und Mützen, kuschelige Teddys, Nikolausstiefel mit feinen Applikationen oder „Gefilztes“ von knalligen Taschen bis zu warmen Hausschuhen etwa im lustigen Schweinchenlook. Beim Stricken müssen die Teile aus reiner Schurwolle etwa dreimal so groß angefertigt werden, wie sie später sein sollen, erläuterte Rita Mayer als eine der fleißigen Handarbeitskünstlerinnen die Filztechnik. Die über einen Meter langen Socken aus reiner Schurwolle werden dann in der Maschine gewaschen, wo das Material eng verfilzt. Was sonst ein krasser Hausfrauenfehler wäre, ist hier erwünscht und beschert extra dicke Fußwärmer.
Vom Fußballfieber inspiriert präsentierten sich die Handarbeiten von Margit Förster: Da gab es schwarz-rot-goldene Socken, Fußballschuhe als Filzschlappen oder lustige Handytaschen in grüner „Rasenoptik“. „Das ist vor der Frauen-WM entstanden“, schmunzelte die Künstlerin.
Das ganze Jahr basteln die Frauen für diesen Basar, dessen Erlös für Lebensmittel für die Bedürftigen der evangelischen Kirchengemeinde Planig-Ippesheim verwendet wird. „Morgen fangen wir an, für das nächste Jahr zu stricken“, sagten die Frauen, die auch in der Küche sehr kreativ waren. Von exotischer Mango-Papaya-Kaki-Marmelade und Pflaumen in Dornfelder über selbst gemischte Backmischungen für Korianderbrot und Amarettini-Schokotorte bis zu Kokos-Schneebällchen aus klein gerupftem und gerolltem Amaretto-Bisquit reichte das verlockende Angebot. Mit einem leckeren Aha-Effekt überraschten die Schokoblumen am Stil: Wenn man sie in heiße Milch einrührt, erhält hat man leckeren Kakao.
Die Dorfjugend kredenzte frische Waffeln, selbst gemachten Vanille-Likör, Lumumba und ein riesiges Plätzchen-Angebot. Für die zehn Sorten hatten drei Gruppen 14 Tage lang gebacken - jeweils mit achtfachem Rezept! „Der absolute Renner waren die Rumkugeln, die waren schon samstags restlos ausverkauft“, lachte Karen Braun. Aber auch Hildabrötchen, eine Art Terrassengebäck, oder Zimtwaffeln kamen besonders gut an. „Bis jetzt ist beim Backen alles gut gegangen“, freute sich Renate Braun. Normalerweise werde bei ihr in jeder Adventszeit ein Blech schwarz oder falle auf den Boden, lachte die Hobbybäckerin, die noch etwas Nachschub für die eigenen bunten Teller backen muss. brautkleider 2012
Die Feuerwehr servierte deftige Erbsensuppe mit Würstchen und verkaufte selbst geschlagene Nordmanntannen. Für die Bäume aus echt „Ippesheimer Anbau“ kamen sogar Gäste aus Nachbargemeinden: „Wir verkaufen inzwischen mehr Bäume an Auswärtige als an Ippesheimer“, freuten sich die Floriansjünger über die wachsende Nachfrage aus dem Umkreis.
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