2011年9月22日星期四

Ende in Harmonie

Post by (brautkleider günstig) Sept 2011

Als sie vor ziemlich genau 30 Jahren anfing, Musik zu machen, klang sie zunächst wie eine Reinkarnation der Byrds, jener legendären Folkrock-Truppe aus den glorreichen 60er Jahren, die seinerzeit als die amerikanische Antwort auf die Beatles galt. Doch recht schnell entwickelte die aus Atlanta stammende Band mit dem ungewöhnlichen Namen R.E.M. (Mit Videos und Umfrage "Was war der beste Song von R. E. M:?)
Ende einer Rockband: R.E.M. macht Schluss
dpa
(Abkürzung für „Rapid Eye Movement“, ein Begriff aus der Schlaf-Forschung) einen eigenen, unverwechselbaren Stil – zuerst auf den kleinen Bühnen von amerikanischen Uni-Auditorien, danach in immer größeren Hallen. Spätestens Anfang der 90er hatte die Gruppe um den charismatischen Sänger Michael Stipe dann schließlich Stadionrock-Status erreicht, stürmte sie die Charts mit ihren Singles und Alben und machte auch mit ausgesprochen innovativen Video-Clips zu ihren Songs von sich reden: etwa mit dem zu „Losing my Religion“ (1991), gedreht von Regisseur Tarsem Dhandwar Singh („The Cell“).
Mit einer unorthodoxen Mischung aus Folk und Rock eroberten R.E.M. ein globales Millionenpublikum, mit extrem süffigen Songs, deren Reiz vor allem in dem Kontrast zwischen Michael Stipes samtweicher Stimme und den teils harschen, ausgesprochen voluminösen Riffs von Leadgitarrist Peter Buck liegt. Bis weit in den Pop-Mainstream-Bereich hinein reichte die Attraktivität der ursprünglich im „Alternative Rock“ beheimateten Band – wie die Verkaufszahlen ihrer Alben demonstrieren: Ihr Longplayer „Out of Time“ (1991) brachte es auf 16 Millionen verkaufte Exemplare weltweit, der Nachfolger „Automatic for the People“ (1992) auf 15 Millionen. Auch etliche ausgekoppelte Singles waren globale Millionenseller – „Drive“ (1991) etwa, „Bang and Blame“ (1994), „Imitation of Life“ (2005).
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